Welche Bedeutung hat die Initiation ins Voodoo und was beinhaltet sie?

Welche Bedeutung hat die Initiation ins Voodoo und was beinhaltet sie?

Voodoo ist eine Religion. Es gibt eine unvorstellbare Vielzahl unterschiedlicher Meister, und jeder von ihnen hat seine eigene Technik. Die Initiation im Voodoo funktioniert so, dass sich ein Mensch mit einer bestimmten Gottheit verbindet. Im Voodoo werden verschiedene Gottheiten angerufen, zum Beispiel Erzulie für die Liebe oder Loco für Heilung, doch jeder Mensch hat eine bestimmte Veranlagung, stärker mit einer bestimmten Gottheit zu kommunizieren und Initiation im Voodoo bedeutet die Verbindung mit dieser Gottheit.

Eine Initiation im Voodoo kann auch so funktionieren, dass der Initiand einen Teil seines Körpers dieser Gottheit übergibt und die Gottheit dann versucht, über diesen Körperteil mit ihm zu kommunizieren. Im Voodoo wird das oft so gemacht. Zum Beispiel gehört der kleine Finger Loco, und dann verliert der Mensch bis zu einem gewissen Grad (oder vollständig) die Kontrolle über diesen kleinen Finger, und der Finger macht bestimmte Bewegungen, mit denen die Gottheit dem Menschen etwas andeuten möchte. Das ist jedoch nichts, was wir Ihnen empfehlen würden. Es ist eine klassische Voodoo-Technik, die wir nicht empfehlen und auch nicht praktizieren. Bei einer Initiation ist es besser, wenn Sie mit der Gottheit telepathischen Kontakt haben und sie versucht, Ihnen mitzuteilen, was Sie tun und was Sie nicht tun sollten. Das ist der Hauptsinn der Initiation – die Kommunikation zwischen Gottheit und Mensch. Dazu gehören auch astrale Reisen. Es ist also nicht nur eine Frage der Technik, sondern eine Frage der spirituellen Entwicklung und auch der Frage, wie der Mensch ist. Ein wahrer Magier muss an seinen Schwächen arbeiten, und ein wahrer Initiand darf sich vor niemandem und nichts fürchten! Das bedeutet nicht, dass ein Initiand oder Magier keine Angst fühlt, aber er ist in der Lage, любые negative Gefühle auch zu seinem Vorteil zu nutzen. Er nutzt sie für Handlung – und wird von solchen Dingen nicht gelähmt.

Zur Voodoo-Initiation gehört außerdem das Meistern von astralen Reisen. Die betreffende Person muss in der Lage sein, mindestens astrale Reisen zweiten Grades zu realisieren. Danach wird das oft so getestet, dass dem Adepten der Arm gebrochen wird oder er auf eine andere Weise geschlagen wird – um festzustellen, ob er tatsächlich nicht reagiert. Das heißt: ob er wirklich im Astral ist, außerhalb seines Körpers, auf ausreichend starke Weise. Techniken, die in Afrika oder auf Haiti angewendet werden, können uns Europäern jedoch sehr brutal erscheinen – etwa, dass man den Adepten in eine Truhe mit einer lebenden Schlange sperrt, ihm den Arm bricht, ihn schlägt oder ihm mit Feuer ein Zeichen auf die Hand brennt. Sie entstehen jedoch aus der jeweiligen Kultur und haben ihre Tradition. In Europa werden solche Techniken meist nicht verwendet. Umso subtiler und oft auch anders aufgebaut sind dann die jeweiligen Prüfungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Träume. Träume spielen im Voodoo eine enorm wichtige Rolle. Denn durch Träume versuchen die Voodoo Gottheiten ebenso wie die Ahnen, Engel oder andere Geister, mit dem Menschen zu kommunizieren. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Magier oder ein Mitglied der Gemeinschaft handelt. Bevor jemand eine magische Verbindung zu einem bestimmten Loa hat, gehen dem stets Träume voraus – und diese Träume müssen selbstverständlich von der zuständigen Mambo oder dem zuständigen Papa im Voodoo (Voodoo-Magier) bestätigt werden. Wenn sich diese Dinge bei einem Menschen wiederholen – zum Beispiel erlebt er in Träumen eine Verbindung mit Erzulie oder Loco – dann ist dieser Mensch gewissermaßen zeremoniell geweiht und bereit für die Verbindung mit dieser Gottheit.

Die Gottheit zeigt sich im Traum immer so, dass klar ist, um welche konkrete Gottheit es geht. Wenn jemand zum Beispiel von einer weißen Schlange träumt, die ihn anfaucht, ist klar, dass es sich um Simbi handelt. Wenn es eine Schlangenfrau ist, die ihn vergewaltigen will, dann ist es Erzulie. Und wenn es eine weiße Jungfrau ist, die aus dem Wasser kommt, dann ist es sicher Yemaya. Das ergibt sich bereits aus den Träumen. Je enger die Verbindung zu einem bestimmten Loa ist, desto mehr Einschränkungen erlebt der Mensch in seinem physischen Leben – und desto mehr Privilegien hat er innerhalb der Voodoo-Gemeinschaft.

Das heißt: Jemand verbindet sich zum Beispiel mit Loco – je enger diese Verbindung ist, desto mehr muss sich dieser Mensch der Heilkunst widmen, weil er von Loco Botschaften darüber empfängt, was wie geheilt wird. Er kann dann zum Beispiel nicht in einer Bank arbeiten oder muss seine andere Arbeit auf ein Minimum reduzieren – erhält jedoch umso mehr Unterstützung von der Gemeinschaft. Weil er mit diesem höheren Wesen kommuniziert, muss ihn die Gemeinschaft auch unterstützen, im Sinne von Nahrung, Essen, Geld. Das kann so weit gehen, dass ihm verboten wird zu heiraten und Kinder zu haben. Das muss nicht, kann aber passieren! Denn zum Beispiel Erzulie ist eifersüchtig und könnte den anderen Partner oder die andere Partnerin angreifen. Das sind nur Beispiele, die wir kennen – aber jede Gemeinschaft ist anders.

Voodoo hat kein einziges Buch wie zum Beispiel die Bibel im Christentum oder die Veden, Ramayana und Mahabharata im Hinduismus, nach dem sich die Religion richtet. Daher ist das, was in Afrika gilt, auf Haiti wieder anders, auf Kuba (Santería) anders und in Brasilien (Candomblé) wieder anders.

Liebesmagie, Partnerzusammenführung, Voodoo.

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