Gibt es im Voodoo eine Rückwirkung?
Die Frage der Rückwirkung ist sehr individuell. In erster Linie ist es wichtig zu wissen – wer, warum, wofür und auf welche Weise etwas getan hat. Auch das lässt sich nicht pauschal sagen. Wir begegnen auch der Meinung, dass man für Magie kein Geld nehmen sollte. Aber wir geben den Menschen unsere Zeit, unsere Energie, und sie müssen uns diese Energie ebenfalls auf irgendeine Weise zurückgeben, damit das Gleichgewicht im Universum erhalten bleibt. Dass wir es so handhaben, bedeutet jedoch noch lange nicht, dass es jeder so machen kann oder soll. Wieder hängt es davon ab, was und warum eine bestimmte Person etwas tut. Tut sie es wirklich als Ausdruck ihres Lebensstils und ihres Wissens? Hat sie dazu die Berechtigung von ihrem Meister? Oder hat sie sich einfach selbst gesagt: „Ich werde dies und das tun!"
Und dann geht es nicht darum, ob diese Person irgendeine Voodoo-Technik anwendet oder mit tibetischen Gottheiten „spielt", oder ob sie Opfer darbringt oder nicht. Es geht darum, wer diese Person ist, welches Wissen sie hat und auf welcher Grundlage sie sich entschieden hat, das zu tun, was sie tut. Deshalb widmen wir uns der weißen Magie. Und das ist auch der Grund, warum wir gegenüber unseren Klienten so streng sind – denn alles kehrt immer zurück. Man kann es Karma nennen, Rückwirkung oder wie auch immer.
Foto © Pavol Malenký, Marion Daghan-Malenky, Daghan-Malenky GmbH Foto © istockphoto.com / pmalenky / VeraPetruk