Was ist Voodoo und kann man Voodoo als schwarze Magie bezeichnen?
Voodoo hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Die meisten Menschen betrachten diese Magie als dunkel, negativ oder beschreiben sie sogar als teuflisch. Eine solche Sichtweise ist jedoch nicht richtig. Die Mehrheit der Magier praktiziert keine schwarze Magie. Es handelt sich vielmehr um ein kulturelles Missverständnis, bei dem Amerikaner die „barbarischen Bräuche der Schwarzen" verachteten und sich gleichzeitig vor ihnen fürchteten. Schwarze Magie entstand im Grunde aus der Notwendigkeit der Selbstverteidigung.
Voodoo ist weder weiß noch schwarz. Voodoo ist auch eine magische Technik. Die Grundlage von Voodoo ist die Arbeit mit Geistern und Naturkräften. Es ist eine Verbindung mit Gottheiten und Geistern. Voodoo als solches ist eine Religion wie jede andere – zum Beispiel das Christentum, der Hinduismus oder der Buddhismus.
Voodoo-Magie hat durch Heilrituale bereits eine große Anzahl von Leben gerettet. Mithilfe von Voodoo wurden unzählige Menschen geheilt. Es liegt allein in den Händen der Menschen, ob sie weiße oder schwarze Magie praktizieren. Es ist also keine Frage der Technik, sondern eine Frage dessen, was ein Mensch tut und zu welchem Zweck er es tut.
Foto © Pavol Malenký, Marion Daghan-Malenky, Daghan-Malenky GmbH