Chakren sind wie Wirbelströme oder energetische Zentren, die materieller und immaterieller Welt verbinden. Sie sind unter dem Namen CHAKRA (Plural Chakren) bekannt. Es gibt 7 Hauptchakren, wie die Tage in der Woche. Zwei scheinbar zusammenhangslose Dinge… oder doch nicht? Angst ist nicht greifbar, und somit immateriell, Herzklopfen und erhöhten Blutdruck können wir aber als Folge der Emotion spüren. Diese Verbindungen ereignen sich in den Chakren. Jedes Chakra entspricht auf der materiellen Ebene auch einem Nervenplexus, was wiederum Einfluss auf unsere inneren Organe und die endokrinen Drüsen hat. So transformieren sich Gedanken und Gefühle auf unsere Körper und unser Wohlbefinden.
Sicher identifizieren Sie sich damit, dass alles von der GÖTTLICHEN MACHT hergestellte vollkommen ist. Der Körper als materieller Träger für die immaterielle Seele ist eine perfekte Gestaltung.
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Die geniale Gestaltung des Gottes als die intelligente Treibkraft des Universums. Er schuf den Menschen nach seinem eigenen Bild besonders. Es ist ein königlicher Platz, Verbindung mit der unendlichen lebensgebenden Kraft der LIEBE.
Es gibt sieben Knoten und da sie sich wie Rädchen um ihre eigene Achsen drehen, erhielten sie auch den genauen Namen Chakra aus der uralten menschlichen Sprache SANSKRIT. Das heißt übersetzt Cha (rotierendes) – kra (Rädchen).
Die Chakren sind lebenswichtig, deshalb befinden sie sich nicht an der Oberfläche des Körpers. Sie sind gut geschützt im Inneren und haben ihre geeigneten Standorte.
Jedes Chakra hat seinen Namen auch aus dem Sanskrit übernommen: Muladhara, Svadhisthana, Manipura, Anahata, Vishuddha, Ajna und Sahasrara. In unseren Chakren sind langfristige Gewohnheiten und Neigungen hinterlegt. Wer also seine Chakren heilen oder reinigen will, muss an seinen Lebenseinstellungen, Charaktereigenschaften und seiner Ethik arbeiten.
Chakren können durch schlechtes Karma belegt werden, die man wiederum durch positives Handeln neutralisieren kann. Es geht darum, von extremen Verhaltensweisen zu wegzugehen und in allem den richtigen Mittelweg zu finden. Es geht nicht darum, sich nach gewissen starren Mustern zu verhalten, aber zu spüren, was in welcher Situation angemessen ist.
Chakren sind ein Teil des feinstofflichen Körpers des Menschen. Die Grundlage bilden die Energiekanäle – die sogenannten NADI. Diese Kanäle befinden sich entlang der Wirbelsäule auf der Innenseite des Körpers. Es gibt drei: Der mittlere und zugleich wichtigste heißt Susumna; der rechte heißt Ida; der linke ist Pingala. Die Ida- und Pingala-Nadi enden in den Ballons des Egos und des Superegos.
Wir sollen in der Gegenwart leben, in Verbindung mit uns selbst und mit dem, was gerade IST. Wenn wir zu viel planen, entfernen wir uns in die Zukunft und in die Welt der Fantasie. Das überlastet die rechte Seite unseres Wesens. Die Folge sind Burnout, Lethargie und Depression. Der Mensch kippt dann auf die andere – linke – Seite und richtet seine Aufmerksamkeit auf seine Vergangenheit. Es ist daher sinnvoll, sich um sich selbst zu kümmern, damit wir Ausgeglichenheit erreichen.
Auf den Energiekanälen befinden sich die Chakren – kleine rotierende Energiezentren, durch die unsere angeborene eigene Energie – KUNDALINI – fließen kann. Es gibt sieben von ihnen. Die ersten drei sind direkt mit dem physischen Körper verbunden und sorgen für sein richtiges Funktionieren. Das sind Muladhara, Svadhistana und Nabhi.
1. Muladhara befindet sich am Ende des Steißbeins und entspricht dem Element Erde. Unserer Meinung nach ist die Farbe der Muladhara rot. In der klassischen yogischen Literatur wird eine hellrote Farbe angegeben. Im Internet wird für dieses Chakra auch eine dunkelrote bis braunrote Farbe angegeben. Sie hat vier Blütenblätter und ihr Symbol ist die Swastika. Mula bedeutet im Sanskrit Wurzel oder Anfang, Adhara bedeutet im Sanskrit Ursprung oder Basis.
In ihr befindet sich an der sichersten Stelle des menschlichen Körpers die angeborene Energie Kundalini, die in drei-einhalb Windungen zusammengerollt ist. Sie befindet sich in einem sogenannten latenten Zustand, das heißt, sie schläft. Kundalini kann durch Meditation erweckt werden. Die Kundalini steigt aus Muladhara entlang der Wirbelsäule nach oben. Sie bleibt zunächst auf der Ebene des dritten Chakras – Nabhi – stehen. Dort füllt sie zuerst einen großen grünen Kreis, der Ozean der Illusionen genannt wird. Anschließend sinkt sie wieder zurück in Muladhara. Danach steigt sie erneut entlang der Sushumna Nadhi bis hinauf zum Sahasrara Chakra. Begleiterscheinungen können Gefühle von Kälte, Wärme, Stechen oder Kribbeln in den Händen und im ganzen Körper sein. Das Ergebnis ist eine angenehme Entspannung. Die grundlegende Qualität des Muladhara Chakras ist Unschuld, Einfachheit, Weisheit und Keuschheit.
Auf der physischen Ebene entspricht es dem Plexus hypogastricus inferior (lat. für „Beckenplexus“). Dieses ist zuständig für: Versorgung des Mastdarms, der Prostata, des Samenleiters, von Gebärmutter und Vagina, des Harnleiters und der Harnblase. Es steht auch in Verbindung mit dem Beckenboden sowie mit den dazugehörigen sexuellen und Ausscheidungsorganen.
Für Muladhara ist es wichtig, den Mittelweg zwischen sexueller Enthaltsamkeit und Maßlosigkeit zu finden. Beide Extreme schaden dem Zentrum auf andere Art. Wenn ein Mensch sein richtiges und erfülltes Leben lebt, treten in diesem Chakra gewöhnlich keine Probleme auf. Probleme entstehen dann, wenn sich der Mensch zu sehr auf Genuss konzentriert, übermäßigen Wert auf Sexualität legt und häufig die Partner wechselt.
Genauso ist es wichtig, das richtige Verhältnis zu materiellen Dingen und Geld zu finden. Zu starke Betonung auf Geld und Materielles ist genauso schädlich wie die Einstellung: „Geld ist egal. Ich bin so wie so ein spirituelles Wesen…“. Dieses Chakra, obwohl es sich weit weg von unserem Gehirn befindet, ist für unsere gesunde Bauernlogik (Menschenverstand) und einfache Freude zuständig.
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Der Punkt, an dem es sich im Körper zeigt, befindet sich an der Grenze zwischen Handfläche und Handgelenk auf der Innenseite der Hand. Bei Problemen mit dem Muladhara Chakra hilft es, sich auf die Erde zu setzen, barfuß zu laufen oder sich der Gärtnerei zu widmen! Spaziergänge in der Natur sind auch sehr gut für das Muladhara Chakra.
Planet: Mars; Tag: Dienstag; Edelstein: Karneol, Jaspis, rote Koralle, roter Saphir, edelroter Spinell, roter Diamant, Rubin; Metall: Eisen.
Mantras: U Vokal im Ton D, Stimmung auf 435 Hz (siehe Allat: Umrechnung auf Rhythmus, hörbare Frequenz und sichtbares Licht und Arbeit mit den Elementen), LAM, UM, Om mani padme hum.
In diesem Chakra beginnt Ida Nadhi (Mondkanal), der energetische Kanal, der für unsere Gefühle, Kreativität, Schlaf und Kunst zuständig ist. Der Kanal beginnt links und dreht sich wie eine Spirale um die Wirbelsäule, geht durch das 6. Chakra Ajna und endet in der rechten Gehirnhälfte.
2. Svadhisthana entspricht dem Element Feuer und ist daher für unsere Aktivität und Ausdauer zuständig. Unserer Meinung nach ist die Farbe von Svadhisthana, ebenso wie in der klassischen yogischen Literatur, Gelb. Im Internet wird für dieses Chakra auch die orange Farbe angegeben. Sva bedeutet im Sanskrit selbst / sein eigen und Adhishthana bedeutet im Sanskrit Ort oder Zuhause. Svadhisthana ist bereits etwas völlig anderes als Muladhara. Es hat sein Hauptchakra, aber auch zwei Subchakren mit unterschiedlichen Qualitäten. Seine Position im physischen Körper befindet sich im unteren Teil des Bauches, im Unterbauch. Seine Hauptqualität ist die richtige Einstellung zum Leben. Das Symbol von Svadhisthana ist der sechszackige Davidstern und sein reinigendes Element ist das Feuer. Der Punkt an der Hand, an dem es sich zeigt, ist der Daumen.
Auf der physischen Ebene entspricht es dem Plexus aorticus abdominalis und es werden Dickdarm, Dünndarm dadurch versorgt. Auf der physischen Ebene steht es auch mit den dazugehörigen Organen in Verbindung: mit den Geschlechtsorganen, teilweise mit den Nieren und der Harnblase. Es hängt somit mit dem System der Ausscheidung von Abfallstoffen aus dem Körper zusammen.
Das Chakra wird auf der einen Seite durch Faulheit beschädigt, oder durch übertriebene Rastlosigkeit und zu viel Arbeit auf der anderen Seite. Für die richtige Funktion dieses Chakras ist es wichtig, die Balance zwischen Aktivität und Passivität zu finden. Eine Ursache für eine teilweise oder vollständige Blockierung des Svadhisthana Chakras ist zu viel Nachdenken und Planen. Auch eine übermäßige Beschäftigung mit Kunst, das Streben nach Geld, der Missbrauch des eigenen Talents, Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung können dieses Zentrum schwächen. Unzulässig ist auch das Beherrschen anderer Menschen oder extreme eigene Unterwürfigkeit sowie die Beschäftigung mit schwarzer Magie.
Die Qualität des rechten Svadhisthana ist Kreativität. Es ist sehr nützlich, die eigene Kreativität zu entwickeln und dies zu eigener Zufriedenheit zu tun. Die Qualität des linken Svadhisthana ist reines Wissen. Das echte Erfühlen von Dingen, Gedanken und Handlungen. Wenn sich der Suchende um sich selbst kümmert, den Wunsch hat, den Kern der Dinge zu erkennen, und mit reinen Handlungen lebt, beginnt sich ihm eine andere Welt zu öffnen. Die Suche nach Wahrheit und nach dem Wesen des Lebens ist eine grundlegende Motivation für den Menschen auf seinem spirituellen Weg.
Wenn jemand nicht genügend Energie hat und zu Depression und Lethargie neigt, ist die Beschäftigung mit dem Feuer hilfreich (Kerzen anzünden, Feuer anmachen und ins Feuer schauen) oder sich ein Sonnenbad zu gönnen. Wenn jemand zu aktiv oder fast aggressiv ist, ist es wichtig, das Zentrum zu kühlen! Zum Beispiel empfehle ich dafür die Kryotherapie!
Planet ist Merkur; Tag: Mittwoch; Edelstein: Chondrodit, gelber Diamant, Sonnenstein, Safran-Zirkon, Citrin, Achat, Smaragd und als Metall: Blei.
Mantras: A Vokal im Tonlage A, Stimmung auf 435 Hz (sehe Allat: Umrechnung auf Rhythmus, hörbare Frequenz und sichtbares Licht und Arbeit mit den Elementen), RAM.
In diesem Chakra beginnt Pingala Nadi (Sonnenkanal), der energetische Kanal, der für unsere Aktionen wie auch Ratio-Logik, Analyse, Konzentration und Rechnen zuständig ist. Der Kanal fängt rechts an und dreht sich wie eine Spirale um die Wirbelsäule, geht durch das 6. Chakra Ajna und endet in der linken Gehirnhälfte.
3. Manipura (Nabhi-Chakra) befindet sich etwas höher im Bereich des Nabels. Unserer Meinung nach ist die Farbe der Manipura blau. In der klassischen yogischen Literatur wird die Farbe Grün angegeben. Im Internet wird für dieses Chakra auch die gelbe Farbe angegeben. Das Nabhi Chakra ist das letzte der materiellen Chakren. Es hat seinen Hauptteil sowie zwei Subchakren. Manipura kümmert sich um die Verdauung und das Wohlgefühl auf der physischen Ebene. Auch auf energetischer Ebene kommt ihm die Qualität der Zufriedenheit und des Reichtums zu. Auf der physischen Ebene entspricht es dem Plexus solaris (Solarplexus). Der Punkt an der Hand, an dem es sich zeigt, ist der Mittelfinger. Manipura kann man im Sanskrit als „Stadt der Juwelen“ übersetzen.
Auf der physischen Ebene kümmert es sich um die dazugehörigen Organe: Magen, Bauchspeicheldrüse, Leber, Milz sowie teilweise um die Nieren zusammen mit dem Dünndarm. Wenn dieses Chakra im Gleichgewicht ist, verläuft die Verdauung problemlos und wir erleben das Leben in guter Qualität.
Dieses Zentrum kommt aus dem Gleichgewicht, wenn jemand zu sparsam oder zu unachtsam mit Geld und Nahrung umgeht. Zu viel Hunger, oder auch alles in sich reinstopfen schaden hier. Die Aufgabe ist, die Balance im Finanziellen zwischen geben und nehmen zu finden, zwischen genießen und sparen, zwischen planen und spontan sein. Zu einseitige oder zu disziplinierte Ernährung schadet auf der einen Seite genauso wie zu genussvolles Essen und/oder Trinken! Alkohol ist sehr schädlich für dieses Zentrum. Ursachen für eine Blockierung des Nabhi Chakras können auch Probleme in der Familie und im Haushalt sein, übermäßiges Interesse an Geld, das Unterdrücken des Ehepartners, übermäßiger Medikamentenkonsum, unmoralisches Verhalten und Fanatismus.
Die Qualität des rechten Nabhi Chakras ist Weisheit und reine Aufmerksamkeit – eine Weisheit, die mit der Seele verbunden ist. Mit dieser Weisheit wird der Mensch geboren. Schon kleine Kinder sind erstaunlich weise. Die Qualität des linken Nabhi ist Meisterschaft. Es ist das Wissen über die Welt – darüber, was ich tun kann und was ich nicht tun sollte, was mich erhebt und was mir schadet.
Das Symbol des Nabhi ist ein zehnzackiger Stern und sein reinigendes Element ist Wasser. Die Reinheit des Nabhi kann durch das Befolgen der biblischen zehn Gebote entwickelt werden. In der östlichen Welt nennt man dies ein Leben im Dharma.
Planet: Jupiter; Tag: Donnerstag; Edelstein: blauer Diamant, Apatit, blauer Saphir, Aquamarin, Katzenauge, Meeres-Topas, schwarzblauer Topas, Kyanit, Neonblauer Apatit und Metall: Zinn.
Mantras: E Vokal im Ton H, Stimmung auf 435 Hz (sehe Allat: Umrechnung auf Rhythmus, hörbare Frequenz und sichtbares Licht und Arbeit mit den Elementen), VAM.
Void gehört sowohl zum 2. als auch zum 3. Chakra und entspricht auf der physischen Ebene dem enterischen Nervensystem (umgangssprachlich auch dem „Gehirn“ im Bauch oder im Darm). Unserer Meinung nach ist die Farbe des Void orange. In der klassischen yogischen Literatur wird die grüne Farbe angegeben. Im Internet wird für dieses Chakra auch die gelbe Farbe angegeben. Void ist ein leerer Raum im Körper auf der Höhe der Mitte des Bauches. Er wird auch Ozean der Illusionen genannt. Void ist der Ort, den das Svadhisthana Chakra beim ersten Aufstieg der Kundalini-Kraft umkreist. Danach tritt im Menschen eine Veränderung ein und Klarheit entsteht. Der Mensch befreit sich bewusst von Illusionen und wird zu einem erleuchteten Wesen.
Die Aufgabe besteht hier darin, die Wahrheit von dem zu unterscheiden, was nicht wahr ist. Unser inneres Gefühl sagt uns, wie wir uns entscheiden sollten. Das Problem entsteht dann, wenn man falschen Ideen folgt oder Dinge zu fanatisch sieht oder sich zu gekünstelt verhält. Unser Intellekt und unser inneres Gefühl sollten vereint werden. Das Mystische, Sachliche und Intellektuelle sollte hier Harmonie und Einheit finden. Wenn jemand seine Beziehung zur Mystik und Spiritualität nicht geheilt hat, wird sich das hier stark widerspiegeln! Ursachen für eine teilweise oder vollständige Blockierung des Void sind Fanatismus und andere -ismen, eine falsche Lebensweise, falsche Gurus, die Beschäftigung mit Sekten und die Arbeit mit negativer Energie.
Die weiteren vier Chakren Anahat, Vishudhi, Ajna und Sahasrara haben einen spirituellen Charakter.
4. Anahata sitzt im Bereich des Herzens. Anahata ist das erste spirituelle Chakra. Es befindet sich auf der Ebene des Herzens, tief im Brustkorb. So wie auch Dichter über diesen Ort als Ort der Liebe schreiben, ist dieses Chakra mit dem Bereich des Herzens verbunden. Seine Hauptqualität ist Liebe. Auf der physischen Ebene bewacht es unsere Triebkraft – das Herz. Ohne seinen Schlag gibt es in uns kein Leben auf dieser Welt. Auch weiterhin unentbehrlich und eigentlich am wichtigsten ist unser Atem – und damit die Lungen – sie stehen unter seiner Aufsicht. Es reguliert den Schlag unseres Herzens sowie die Frequenz unseres Atems. Anahata Nada bedeutet im Sanskrit unendlicher Klang. Über die Liebe wie über eine Sache zu sprechen, ist Unsinn, sie ist die schönste und wichtigste Energie der gesamten Schöpfung. Unserer Meinung nach ist die Farbe des Anahata-Chakras grün. In der klassischen yogischen Literatur wird eine tiefrote Farbe angegeben. Im Internet wird für dieses Chakra auch die rosa Farbe angegeben. Auf der physischen Ebene entspricht es dem Plexus cardiacus (lat. Bezeichnung für „Herzgeflecht“). Der Punkt an der Hand, an dem es sich zeigt, ist der kleine Finger.
Auch das Anahata Chakra besitzt eine mittlere, eine linke und eine rechte Seite. In der Mitte zeigt sich der Wunsch, im Hier und Jetzt zu sein, und mit ihm die Liebe, Freude und alle Gefühle. Dadurch meldet sich unser höheres Selbst, die Seele oder der Geist. Gefühle – Emotionen – können sowohl positiv als auch negativ sein. Im positiven Sinne sind es Freude und Lachen, im negativen Sinne Traurigkeit und Schmerz zusammen mit Tränen.
Hier ist wichtig, Liebe und Abhängigkeit zu unterscheiden. Wenn sich jemand zu trocken und lieblos verhält, ist es für das Chakra auf der einen Seite schädlich, genauso ist es andererseits schädlich, sich zu sehr für andere aufzuopfern. Die Qualität der linken Anahata ist reine Liebe – Liebe ohne Bedingungen, Liebe, die Freiheit gibt und nichts verlangt. Eine Blockierung der linken Seite wird durch emotionale Oberflächlichkeit, Untreue, das Brechen von Versprechen sowie durch die Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse verursacht.
Die Qualität der rechten Anahata ist Verantwortung. Obwohl Verantwortung eine wunderbare Eigenschaft ist, führt ihr übermäßiger Gebrauch zu Härte gegenüber sich selbst und der eigenen Umgebung. Das ist sehr gefährlich, weil dadurch ein verzerrtes Bild der Welt und des eigenen Lebens entsteht. Dieses Chakra kann auch durch übermäßige körperliche und spirituelle Aktivität, übertriebene Disziplin, blinden Glauben an Gott, aber auch durch völliges Misstrauen gegenüber Gott blockiert werden.
Der größte Feind dieses Chakras ist die Angst. Es ist in Ordnung, Angst zu haben, so lange es uns motiviert, etwas positiv zu verändern. Wenn wir aber vor Angst gelähmt sind oder unsinnige Dinge tun, ist es nicht gut. Speziell in Beziehungen wird viel Unsinniges getan aus Angst vor dem Verlassenwerden, oder alleine zu sein, oder nicht zu genügen.
Hier ist es wichtig, das Mantra: „Mutter Erde ist meine Mutter, Gottvater ist mein Vater, und Menschen, die Licht, Liebe und Wahrheit suchen, sind meine Familie.“ zu beherzigen. Wer diese Worte als Wahrheit in der Meditation empfindet, kann sein Herz heilen.
Es ist hier auch wichtig, die Balance zwischen etwas Neuem erleben und erlernen und das Wichtige von Unwichtigen zu unterscheiden. Das Symbol des Anahata Chakras ist ein Stern mit zwölf Spitzen und sein reinigendes Element ist die Luft.
Planet ist Venus; Tag: Freitag; Edelstein: Smaragd, Jade, Malachit, Russischer Diopsid, Trapiche Smaragd, Demantoid, Fluorit, grüner Turmalin und auch das Metall: Kupfer.
Mantras: I Vokal im Tonlage C, Stimmung auf 435 Hz (sehe Allat: Umrechnung auf Rhythmus, hörbare Frequenz und sichtbares Licht und Arbeit mit den Elementen), YAM.
5. Vishuddha, in der Halsgrube gelegen, hat in ihrer Kompetenz ganz unterschiedliche Funktionen. Vishuddhi ist das zweite spirituelle Chakra. Es befindet sich auf der Ebene des Halses, tief im Nacken zwischen den Schlüsselbeinen. Mit ihm sind sehr feine Prozesse verbunden, die die Ausrichtung der Seele von der materiellen Welt in die Welt höherer Energien überbrücken. Die Stimme und das Gehör auf der physischen Ebene. Und die Vielfalt der Geschmäcker im Mund. Die Kommunikation zu beherrschen, ist für dieses Chakra die größte Herausforderung. Unserer Meinung nach ist die Farbe des Vishuddha-Chakras violett. In der klassischen yogischen Literatur wird die blaue Farbe angegeben. Im Internet wird für dieses Chakra auch die türkisfarbene Farbe angegeben. Auf der physischen Ebene entspricht dieses Chakra dem Plexus cervicalis („Halsgeflecht“). Auf der physischen Ebene kümmert sich das Vishuddhi-Chakra um ein sehr wichtiges physisches Organ – die Schilddrüse. Zum Wirkungsbereich von Vishuddhi gehören auch Gesicht, Zunge, Zähne, Stimmbänder und Ohren. Vish Shuddhi kann man aus dem Sanskrit als „Reinigung der Gifte“ übersetzen.
Auch Vishuddhi besitzt eine mittlere, eine linke und eine rechte Seite. Die Qualität der mittleren Vishuddhi ist göttliche Diplomatie zusammen mit der Fähigkeit, einen Überblick über das Geschehen zu behalten. Sie wird durch Arroganz und Selbstgefälligkeit beschädigt sowie durch die Unfähigkeit, Teil eines Ganzen zu sein. Damit hängen auch falsche Beziehungen zusammen – zu sich selbst wie auch zur Umgebung. Die Qualität der linken Vishuddhi ist das Bruder-Schwester-Prinzip. Es ist die Grundlage reiner und unbefleckter Beziehungen. Schuldgefühle greifen die linke Vishuddhi an und sind eines der größten Hindernisse für den Aufstieg der Kundalini. Die Qualität der rechten Vishuddhi ist es, Zeuge seiner selbst zu sein. Sie bewacht die Reinheit der Sprache. Obszöne Ausdrücke gehören nicht zu einem reinen Wesen – ebenso wenig wie übermäßiges Reden.
Herausforderung ist hier, zu schweigen, wenn man nichts zu sagen hat und reden, wenn man damit jemandem helfen kann. Reden ohne Sinn und Zweck schadet dem Zentrum genauso wie auf der anderen Seite zu viel Schweigen, oder Schweigen, wenn man durch reden jemandem helfen kann. Rauchen ist schädlich für dieses Zentrum. Natürlich benutzen die Magier verschiedene Räucherungen, diese sind aber mystischen Anlässen und Ritualen vorbehalten. Unser Meister Buschido raucht genüsslich einmal alle vier Wochen eine Zigarre und ist älter als 100… Es geht hier darum, dass viele Menschen zu viel rauchen, nur um sich zu „belohnen“ oder vor dem Stress wegzulaufen, was nicht hilft.
Das Symbol der Vishuddhi ist ein Stern mit sechzehn Spitzen und ihr reinigendes Element ist der Äther. Der Punkt an der Hand, an dem sie sich zeigt, ist der Zeigefinger.
Planet ist Saturn; Tag: Samstag; Edelstein: Onyx, Obsidian, Lavendel-Amethyst, Rauchquarz, Zimt-Zirkon, Purpur-Saphir und als Metall: Silizium.
Mantras: O Vokal im Tonlage E, Stimmung auf 435 Hz (sehe Allat: Umrechnung auf Rhythmus, hörbare Frequenz und sichtbares Licht und Arbeit mit den Elementen), OM.
6. Ajna oder auch das dritte Auge genannt. Es ist klar, dass wir über die Stelle in der Mitte unserer Stirn zwischen den Augenbrauen sprechen. Ajna ist das Chakra des höheren Bewusstseins und das Eingangstor zur höheren Spiritualität. Dieses Chakra hilft uns, in die höheren Sphären zu sehen. Das Wort Agya bedeutet in Sanskrit Wissen oder Weisheit. Seine Qualität ist das Prinzip der Vergebung. Es besitzt weder ein linkes noch ein rechtes Subchakra und erinnert in gewisser Weise an das Muladhara Chakra, das uns wie eine Wurzel mit der Erde verbindet.
Auf der physischen Ebene entspricht es dem Thalamus und Hypothalamus und kümmert sich um das Gehirn. Dort befinden sich die Steuerzentren der menschlichen Sinne: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten. Unserer Meinung nach ist die Farbe des Ajna-Chakras silbern. In der klassischen yogischen Literatur wird die weiße Farbe angegeben. Im Internet wird für dieses Chakra auch die indigofarbene Farbe angegeben. Im Ajna-Chakra kreuzen und überschneiden sich der rechte und der linke Kanal, Ida Nadi und Pingala Nadi. Sie enden in den Ballons von Ego und Superego.
Dieses Zentrum wird blockiert, wenn wir uns selbst oder anderen nicht vergeben können. Wenn ein Mensch nicht vergeben kann und nicht vergeben will, bleibt die Ajna geschlossen und erlaubt der Energie der Kundalini nicht, weiter aufzusteigen. Der einzige Weg ist zu vergeben. Allen und jedem zu vergeben – ebenso sich selbst. Es ist wichtig, alle Ungerechtigkeiten, die uns angetan wurden, in die Hand Gottes zu geben. Was natürlich nicht bedeutet, dass wir nicht zur Polizei gehen, wenn uns jemand etwas Schlimmes angetan hat. Für uns selbst ist es jedoch wichtig, sich selbst und anderen zu vergeben, wenn wir das Leben genießen möchten. Das bedeutet nicht, zu vergessen oder nichts aus den Fehlern zu lernen.
Dieses Chakra ist auch blockiert, wenn wir zu viel mit dem Kopf arbeiten und nicht abschalten können. Genauso ist auf der anderen Seite auch die umgekehrte Einstellung schädlich: „Ich weiß genug und brauche nichts mehr zu lernen…“. Ursachen für Störungen können auch ein übermäßiges Festhalten an Glaubenssystemen, Bildung oder an „richtigen“ Gewohnheiten sein. Dieses Zentrum öffnet sich erst, wenn wir in der Lage sind, in der Meditation in den gedankenlosen Zustand zu kommen. Dazu sind viele tiefe Einsichten und regelmäßiges Training in der Meditation notwendig.
Dieses Zentrum hilft auch, in den Mond zu schauen oder in Kerzenflammen. Vergeben Sie sich selbst und auch den anderen. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan.
Das Prinzip der Vergebung wurde durch Jesus Christus sichtbar gemacht. Das Symbol der Ajna ist ein Stern mit zwei Spitzen und ihr reinigendes Element ist das Licht. Der Punkt an der Hand, an dem sie sich zeigt, ist der Ringfinger.
Planet ist Mond; Tag: Samstag; Edelstein: Diamant, Mondstein, Mondlicht-Topas, Regenbogen-Mondstein, weißer Quarz, Kristall und als Metall Silber sowie Perlen.
Mantras: HAM, KSHAM im Tonlage F, Stimmung auf 435 Hz (sehe Allat: Umrechnung auf Rhythmus, hörbare Frequenz und sichtbares Licht und Arbeit mit den Elementen).
7. Sahasrara ist der am höchsten gelegene Ort am physischen Körper jedes Menschen, am Scheitel des Kopfes. Sahasrara ist das letzte Chakra auf der Ebene des physischen Körpers. Die Krone jedes Wesens im wahren Sinne des Wortes, nicht nur symbolisch ausgedrückt. Die Verbindung zwischen dem Körper und der Geistigkeit, zwischen dem Physischen und dem zeitlosen Raum. Hier verlässt die Kundalini den Körper und verbindet sich direkt mit der höchsten Energie. Mit ihm verbindet sich die alles durchdringende Kraft Gottes – Prana. Auf der physischen Ebene entspricht Sahasrara der Großhirnrinde (lateinisch Cortex cerebri, kurz: Cortex). Unserer Meinung nach ist die Farbe des Sahasrara-Chakras goldfarben. In der klassischen yogischen Literatur werden verschiedene Farbtöne erwähnt. Im Internet wird für dieses Chakra auch die violette Farbe angegeben. Sahasrara bedeutet im Sanskrit Unendlichkeit oder Tausend.
In der Sahasrara sind alle Chakren mit ihren Qualitäten enthalten. Sie hat tausend Blütenblätter und wird als Lotosblume knapp über dem Kopf dargestellt, mit allen möglichen Farbschattierungen. Das Symbol des Sahasrara Chakras ist Bandhan (die schützende Glocke), die Zahl der Blütenblätter beträgt 1000. Die Qualität des Sahasrara Chakras ist Integration und göttlicher Frieden.
Hier kann man in der Meditation erleben, dass wir alle Bewusstsein und Energie sind und dass wir alle miteinander verbunden sind. Es hilft nicht, nur daran zu glauben – es ist möglich, es in der Meditation zu erleben. Kein Wort beschreibt wirklich das Erlebnis, wenn die Kundalini durch den gesamten Energiekörper aufsteigt und sich mit der Energie der Liebe verbindet. Vielleicht passt der Ausdruck Ekstase. Wenn man sehr tief in die Meditation geht, verbindet sich die individuelle Seele, die im Herzen residiert, mit dem Höheren Ich. Viele, die dieses Zentrum erreicht haben, berichten, dass sie zuerst mit der Angst konfrontiert wurden, sich selbst zu „verlieren“. Es ist tatsächlich so. Man muss an diesem Punkt seine Persönlichkeit abgeben, sonst kann man nicht hier verweilen. Unsere Wünsche und Neigungen werden neu sortiert. Hier residieren die Wünsche des Höheren Ich, die wir im normalen Leben zu oft unterdrücken.
Dieses Zentrum ist blockiert, wenn jemand gegen sich selbst oder gegen andere agiert. Ursachen für Störungen können Atheismus, Zweifel an Gott und Handlungen gegen den Glauben sein. Der Punkt an der Hand, an dem sich dieses Chakra zeigt, ist die Mitte der Handfläche. Es kann sich als kühler Wind über den Handflächen, über dem Kopf oder im ganzen Körper bemerkbar machen. Dieses Chakra hilft, wenn wir anderen Menschen helfen.
Planet ist Sonne; Tag: Sonntag; Edelstein: Bernstein und auch Metall: Gold.
Mantras: Om, so ham. Ehyeh ’ăšer ’ehyeh (אֶהְיֶה אֲשֶׁר אֶהְיֶה, Ich bin wer ich bin.) im Tonlage G, Stimmung auf 435 Hz (sehe Allat: Umrechnung auf Rhythmus, hörbare Frequenz und sichtbares Licht und Arbeit mit den Elementen).
Chakren sind durch energetische Bahnen miteinander verbunden, in denen die lebensgebende Energie PRANA fließt.
Die Mantras und Farben sind hier anders als in anderen Büchern! Wir haben es in Übereinstimmung mit unseren persönlichen Erfahrungen geschrieben, nicht anhand von anderen Büchern!
Meiden Sie die Extreme und wo immer Sie Probleme spüren, benutzen Sie die Techniken, die im Text beschrieben sind. Man braucht hier ein bisschen das persönliche Vorgehen. Dem einen hilft es, mit Steinen zu arbeiten, anderen mit Mantras, wieder anderen mit Atemtechniken oder Visualisierung. Hier muss die persönliche Vorliebe beachtet werden. Wenn jemand nichts mit Steinen anfangen kann, dann soll er sich nicht dazu zwingen!
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Wenn der Körper, der Geist, die Gedanken und Seele in Einheit sind, kann man Großes vollbringen. ~ Magierin Damona
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