Meditation

Meditation lernen: Was, Wie so, Wie, Wo zu...

Meditation

Was ist Meditation? Wobei hilft Meditation?

Meditation ist eine Technik, durch die man seine Gedanken, Gefühle und Energieströme beobachten und kontrollieren kann. Dabei arbeitet man mit Aufmerksamkeit, Konzentration und Vorstellungskraft. Meditation ist ein Werkzeug, um die eigene ewige Seele kennen zu lernen und die Stimme der Seele zu erkennen. Mehr dazu in 5 innere Stimmen.

„Führe ich ein erfülltes Leben? Warum bin ich auf der Welt? Warum denke ich, wie ich denke?"
Wenn du zu diesen oder ähnlichen Fragen Antworten suchst, hilft Meditation. Dafür kann man auf die Lehren des Buddhismus setzen. Oder auch Übungen aus der modernen kognitiven Therapie oder Autogenes Training und progressive Muskelentspannung anwenden.

Wann ist was für mich passend?

Auf dieser Seite stellen wir dir Meditations-Techniken vor. Wir helfen dir, das Beste für dich zu erkennen und auszuwählen. Denn mit der richtigen Technik erreichen wir unsere Ziele leichter und schneller. Falls du keine Zeit hast, viel über Meditation zu lesen, setze dich einfach bequem hin und schalte die Meditation ein, die wir hier unten zur Verfügung gestellt haben. Mache es JETZT! :-) Es dauert 18 Minuten und ist für alle geeignet.

Endlich einmal richtig ausruhen. Abschalten können. Ohne, dass tausend Gedanken wie Blitze durch den Kopf schießen. Fühlen, wie der Kopf frei wird. Und leicht. Ideen kommen und gehen lassen. Im Hier und Jetzt sein. Sich spüren. Energie erneuern.
Der eine möchte einfach mal verschnaufen und neue Kraft schöpfen. Andere sind auf der Suche nach Antworten in und für sich.
Hier hilft Meditation.

Meditation bietet die Möglichkeit:

  • zu entspannen,
  • Selbstbewusstsein zu stärken,
  • innere Klarheit zu schaffen.

Gibt es DIE Meditation? Meditation ist umfassend. Ein Oberbegriff. Innerhalb der Meditation sind verschiedenste Techniken und Ausprägungen möglich.
Meditationstechniken sind zum Beispiel:

  • Atemtechniken
  • Visualisierung
  • bewusstes Beobachten

Meditation ist uralt. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Kulturen.
Meditation ist eine Technik, mit der man lernt:

  • Gedanken zu kontrollieren,
  • Gefühle zu verstehen
  • und sich selbst zu erkennen.

Meditation ist die Möglichkeit, „in sich selbst zu gehen“ und eigene, innere Prozesse zu beobachten und zu steuern.

Kein Mensch ist nur Materie – wir sind nicht nur „Körper“; Gedanken, Gefühle leben in uns. Jeder Mensch besteht auch aus Bewusstsein und ewiger Seele; aus dem, was man als Seele, Licht und Freude bezeichnen kann.

Meditation hilft, dies zu erkennen. Und vor allem, es zu erleben. Wie wäre es, den kreisenden Gedanken einfach mal den Riegel vorzuschieben, sie auszusperren? Das geht nicht? Doch! Das geht – Meditation ist eine Methode, bei der man lernt, Gedanken loszulassen und den Kopf abzuschalten. Um Energie aus dem „Hier und Jetzt“ zu tanken. Der Meditierende richtet seine Aufmerksamkeit nach innen. Und erkennt dabei den Ursprung von Gedanken, Gefühlen und Energieflüssen.

Meditations-Praxis im Alltag

Unsere Meditations-Praxis soll uns nicht von unserem Alltag wegbringen. Sie soll uns unseren Alltag erleichtern und die Freude und Leichtigkeit zurückgeben. Auch wenn man einen stressigen Beruf hat, kann man sich trotzdem die 20 Minuten für eine Meditation nehmen.

Ein chinesisches Sprichwort besagt, dass jeder Mensch mindestens 20 Minuten täglich meditieren sollte. Wenn man aber zu viel Arbeit oder zu viel Stress hat, sollte man sogar eine Stunde meditieren. Es steckt sehr viel Weisheit darin, weil es in unserer heutigen Gesellschaft nicht darum geht, wie lange man arbeitet, sondern wie effektiv wir arbeiten. Heutzutage gibt es Technologien und die Möglichkeiten, Prozesse zu beschleunigen, durch Computer oder durch Arbeitsverteilung. Was jedoch wesentlich wichtiger ist, als immer mehr zu arbeiten, ist es, effektiver zu arbeiten.

Jeder kennt es: Wenn man gut drauf ist, kann man sich besser konzentrieren und in den acht Stunden, die man arbeiten muss, wesentlich mehr schaffen. Umgekehrt, wenn man unkonzentriert ist, psychisch und physisch fertig ist, dann kann man auch 16 Stunden arbeiten und würde dennoch nichts schaffen. Und genau darum geht es in der Meditation im Alltag: um Achtsamkeit.

Das bedeutet, Meditation sollte nicht nur in gewissen Zeiten, zum Beispiel innerhalb von 20 Minuten, da sein, sondern wir sollten mit unserer Achtsamkeit, unserem Bewusstsein, fortwährend in unserem innersten System sein und schauen, wie wir uns fühlen und warum wir uns so fühlen müssen: Wieso müssen wir so denken / so handeln? Jeder, der bereits eine gewisse Meditations-Praxis hat, hat schon herausgefunden, dass wenn man am Tag zu viel Stress hatte und Druck ausgeübt wurde, die Meditation am Abend keine Tiefe hat.

Wenn man aber im Alltag achtsam ist und gewisse negative Gedanken und Gefühle stoppt, wenn sie kommen, wie zum Beispiel: „Mein Chef hat mir gesagt, dass ich gefeuert werde“, oder „In meiner Firma läuft es momentan nicht so gut, wie ich es mir vorstelle“ –, dann muss man diese Gedanken gleich stoppen, sobald sie auftreten. Dann muss ich mich fragen: Ist das wirklich so? Ist dieser Gedanke ein wahrer Gedanke? Ist mir dieser Gedanke dienlich, oder verursacht er nur Stress?

Wichtig ist gleich auch an dieser Stelle, mit seinen Emotionen und Gedanken zu arbeiten und sich zu sagen: Wenn mich mein Chef rausschmeißt, dann finde ich einfach eine neue Arbeit. Das bedeutet nicht, dass ich unhöflich bin, oder es mir egal ist, aber dass ich mich einfach auf das, was ich kann, konzentriere und mein Bestes gebe – und wenn dieses Beste nicht genug ist, dann lasse ich los.

Meditation Praxis in Alltag

Meditation in Lotus-Position © Pavol Malenky I Marion Daghan-Malenky I Daghan-Malenky GmbH

Das ist genauso mit der eigenen Firma: Jeder hat nur zwei Hände, einen Mund und man kann nur das tun, was man eben tun kann. Das bedeutet, man kann sich einen Plan machen und sich fragen: Was ist am wichtigsten? Ich mache eine Sache nach der anderen, aber mehr kann ich auch nicht tun und wenn dies nicht genug ist, dann ist die Firma halt pleite. Man sollte schauen, wie man die Sachen anders wieder geradebiegt oder (hin-) bekommt. 

Dieses mehr im Hier und Jetzt Sein, diese Achtsamkeit in den Alltag zu bringen, ist eine sehr wichtige Voraussetzung, damit die eigentliche Abend- oder Morgenmeditation wesentlich tiefer ist. Das bedeutet, dass die Meditations-Praxis über den ganzen Tag stärkt, weil man achtsamer mit seinen Gedanken umgeht. Dies tut man, in dem man seine Gedanken, Gefühle oder gewisse Impulse, die aufkommen, annimmt und die negativen Gedanken und Gefühle stoppt, wenn sie kommen. Man wartet nicht, bis die eigentliche Meditation anfängt und fängt nicht erst dann mit der innerlichen Reinigung an.

Wenn man es so praktiziert, unterstützt diese neue Achtsamkeit auch unglaublich die Kreativität: Hat man dann viel zu tun, viel Stress, können durch die Beruhigung, durch die Achtsamkeit, durch das Gleichgewicht, plötzlich geniale Gedanken kommen. Man sieht Probleme dann von einer anderen Perspektive und kann an dem Problem kreativ arbeiten, sodass sich oftmals plötzlich sehr ungewöhnliche und kreative Lösungen anbieten, die das Problem von einer anderen Perspektive aus lösen können.

5 Gründe für regelmäßiges Meditieren

Meditieren. Wie geht das?

Bei der Meditation lernst du:

  • Aufmerksamkeit gezielt zu steuern
  • Gedanken kommen und gehen zu lassen
  • Geist und Körper zu entspannen

Meditation ist Arbeit mit der Aufmerksamkeit. Äußere Umstände beeinflussen die Meditation nicht. Die Tiefe der Meditation hängt von der inneren Einstellung ab.

Setze oder lege dich bequem hin. Wenn du mit Meditation erst beginnst, dann sorge dafür, dass du diese Zeit nur für dich hast. In aller Ruhe.

Kreisen die Gedanken? Tauchen hier und dort welche blitzartig auf? Im Kopf dreht es sich wie auf einem Karussell?

Um wieder ins „Hier und Jetzt“ zu kommen, um sich auf den Moment konzentrieren zu können, ist es wichtig, die Gedanken zu beruhigen. Wie geht das? Wie stoppe ich dieses Gedankenkarussell?

Unsere Gedanken leben von unserer Aufmerksamkeit: Alles, worauf wir reagieren, erhält von uns Energie. Egal, ob positiv oder negativ. Die Reaktion bewirkt etwas – entziehen wir diesem die Aufmerksamkeit, verschwindet es. Auch Gedanken. Der Kopf wird frei.

In und mit der Meditation beruhigen sich die Gedanken. Wir beobachten, wie sie kommen und gehen. Aber wir reagieren nicht auf sie.

„Jetzt ein leckeres Käsebrot“, meldet das Gehirn, wenn der Magen knurrt. In der Meditation ignorierst du diesen Einfall und das hungrige Gefühl. Du bemerkst es. Du erkennst es. Aber du reagierst nicht. Viele Geistesblitze schießen am Anfang nach einem bestimmten Ereignis oder einem anstrengenden Tag durch den Kopf. In der Meditation beobachten wir diese Gedanken. Und auch Gefühle. Da war dieses ärgerliche Schreiben vom Anwalt. Das macht wütend. Beobachte es. Reagiere nicht. Nimm es hin. Lass das Gefühl vorüberziehen.

Zu Beginn fällt dies wahrscheinlich schwer. Mit der Zeit wirst du jedoch erkennen, dass es leichter wird, die Gedanken kommen und gehen zu lassen. Du konzentrierst dich auf deinen Atem. Einfach nur einatmen und wieder ausatmen. Um dies zu unterstützen, kann man sich einen Ruhepol schaffen: Dafür setzt oder legst du dich bequem hin. Ist dir völlige Ruhe angenehmer oder ein wenig sanfte, leise Meditationsmusik? Probiere aus, was dir selbst guttut. Vielleicht zündest du dir dazu Kerzen an oder richtest dir einen kleinen Altar ein.

Die Meditation arbeitet mit der Aufmerksamkeit. Die Intensität, die man beim Meditieren erlebt, ist nicht abhängig von äußeren Faktoren, sondern von der inneren Einstellung.

Mehr dazu kann man zum Beispiel bei Shunryu Suzuki, Steve Hagen oder Ulrich Ott nachlesen:
  • Shunryu Suzuki: Zen-Geist, Anfänger-Geist: Unterweisungen in Zen-Meditation
  • Steve Hagen: Meditation – beginnt jetzt genau hier! Windpferd, Obersdorf 2010
  • Ulrich Ott: Meditation für Skeptiker. Ein Neurowissenschaftler erklärt den Weg zum Selbst. O. W. Barth, Frankfurt 2010
Aufmerksamkeit ist Energie. Wenn wir etwas begehren, ziehen wir es an. Wenn wir vor etwas Angst haben, ziehen wir es ebenso an.

Musik und sanfte Worte können Stille, Ruhe und Frieden ermöglichen. Auf unserer Meditations-MP3 findest du gedämpfte Klänge zum Abschalten und Meditieren.

Du möchtest lieber geführt werden und gemeinsam lernen, wie man meditiert?

Hier findest du unsere Meditations-Seminare.

Bist du Manager? Leistungssportler? Und der Stress hat dich völlig im Griff? Wir erarbeiten ein auf dich zugeschnittenes, individuelles Stress-Management- und Meditations-Seminar. Du möchtest mehr wissen? Gerne!

Fühlst du dich lustlos? Fehlt die Motivation? Und die Energie? Aber augenscheinlich gibt es gar keinen Grund für die Antriebslosigkeit?
Wir Menschen nehmen bestimmte Verhaltensmuster an. Routinen schleichen sich ein, ohne dass wir sie wirklich wahrnehmen. Diese können sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken.
Aber das Gute ist: Man kann aus diesen Mustern ausbrechen. Routinen können verändert werden. Beeinflusse dein Leben bewusst! Du kannst alles erreichen, was du willst. Wenn du es nur mit Herz und Leidenschaft machst. Wie? Das herauszufinden und Maßnahmen zu ergreifen, dabei helfen wir dir gern.

Rufe uns einfach an, Telefon: +49 (0)561 - 94 99 66 25, oder schreibe uns hier.

Erfolg & Disziplin: Warum Meditieren Spaß machen sollte

Nur in dem, was wir gerne machen, sind wir gut. Das gilt auch für die Meditation. Meditieren soll Spaß machen. Freude bereiten. Und in gewisser Weise eine Belohnung darstellen. Zwinge dich nicht. Natürlich erfordert es eine gewisse Disziplin und Geduld, um Erfolg in und mit der Meditation zu haben. Wir lernen nichts einfach so.

Und wir entscheiden selbst, womit wir uns belohnen. Ein gutes Glas Wein, die Zigarette nach dem Essen, aber auch Drogen oder Sex sind Belohnungen. Eine Meditation, ein Spaziergang oder das Lesen eines spirituellen Buches ebenso.

Setze dir keine hohen „Ziele“. Wer durch die Meditation leistungsfähiger, schneller oder besser werden will, wer eine bestimmte Fähigkeit erreichen will, wird enttäuscht werden.

Meditation ist der Weg zu uns und unserem Glück. Das ist die Belohnung. Ja, man erreicht durchaus bestimmte Fähigkeiten oder wird leistungsfähiger. Als Folge. Erzwingen können wir es nicht. Meditation stärkt zudem das Selbstbewusstsein. Du lernst:

  • zu beobachten
  • sich in Achtsamkeit zu üben
  • den Körper ohne Denken atmen zu lassen
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MeditationsZentrum © Pavol Malenky I Marion Daghan-Malenky I Daghan-Malenky GmbH I Erfahrungen Espenauer Str. 10, 34246 Vellmar

All dies bewirkt, dass du dich darauf konzentrierst, was in deinem Inneren geschieht. Man spürt, wie die Energie mehr und mehr durch den Körper strömt. Regelmäßiges Meditieren beruhigt den Geist und bewirkt, dass er klar wird. Dabei gibt es verschiedene Meditationstechniken – probiere aus, welche am besten zu dir passt.

Ein Glas ist halb voll oder halb leer. Du entscheidest.

Welche Meditationstechniken sind für mich richtig?

1. Beobachten
2. Introspektion (Selbstreflexion)
3. Atemtechnik
4. Konzentration
5. Visualisierung
6. Astralreisen

Alles muss man lernen – die wenigsten Sachen „fliegen einem zu“. Wie intensiv soll etwas sein? Wie viel Zeit investiert man? Täglich? Mehrmals in der Woche? Zwei bis drei Mal im Monat? Meditieren ist wie Laufen. Die einen laufen lieber lange. Andere kürzer, aber öfter. Bringst Du bereits Erfahrung mit? Dann ist es leichter. Auch die Wahl der Meditationstechnik ist sehr individuell.

Welche Techniken zum Meditieren gibt es?

1. Beobachten

Beobachten und nicht zu reagieren, ist die Grundtechnik der Meditation. Aufmerksam spürst du deinen Atem, deinen Körper und deine Energie. Wandern die Gedanken weg? Lässt die Achtsamkeit nach? Dann atmet man sehr bewusst. Und konzentriert sich nur auf seinen Körper. Man fühlt, wie der Atem kommt und geht, wie er durch den Körper fließt. Wahrnehmen, betrachten und nicht reagieren – das hilft zu erkennen, dass wir nicht nur aus Körper bestehen, sondern auch Gedanken, Gefühle und die Seele uns als Mensch ausmachen.

Mit der Zeit wirst du merken, dass sich mit dieser Technik manche Gedankenmuster (Probleme) nicht abschalten lassen. Bestimmte Muster, die sich im Gehirn „festgefressen“ haben. Um diese Gedanken (Probleme) aus dem Kopf zu bekommen, muss man sie splitten: in einen Teil, den ich beeinflussen kann, den ich ändern kann. Und in einen anderen Teil, den ich hinnehmen muss.

Dadurch, dass wir zu gewissen Teilen der Realität zu stark „Ja“ oder „Nein“ sagen, entstehen in unserem Kopf starke Gedankenströme, die wir nicht nur durch Beobachtung und Nichtreagieren aus dem Kopf bekommen. Man muss die Problematik also aufteilen: Welchen Teil der Problematik oder Realität habe ich unter der Kontrolle und welchen nicht? Was kann ich selbst verändern? Wenn ich weiß, welchen Teil des Problems ich durch Tun beeinflussen kann, muss ich mir fest vornehmen, es zu tun! Genauso, wenn ich weiß, welchen Teil des Problems ich nicht beeinflussen kann, muss ich diesen der höheren Kraft übergeben und loslassen.

2. Introspektion (Selbstreflexion)

Weißt du, warum du so denkst, wie du denkst? Was steht hinter gewissen Regungen? Sind diese Gedanken für mich nützlich? Führen diese und meine Gefühle mich an mein Ziel?

Zu erkennen, warum man wie denkt, nennt man Introspektion. Auch hier muss man erkennen: Kann ich selbst etwas verändern? Oder übergebe ich die Kontrolle dieser Situation einer höheren Macht?

Wenn du morgens aufstehst, ist manchmal ein erster Gedanke: Alles ist heute blöd und schlecht. Gibt es dafür einen Auslöser? Die Trennung vom Partner? Steht eine schwierige Situation im Job bevor? Kannst du es ändern? In der Introspektion geht es darum zu betrachten, welche Gedankenmuster für mich nützlich sind. Die anderen lässt man los. Habe ich Schuldgefühle? Diese blockieren. Sie rauben Energie. Dinge persönlich zu nehmen, sie immer auf sich zu beziehen, voreilige Schlüsse zu ziehen und zu übertreiben, bringen einen nicht weiter. Die Introspektion hilft, dies zu erkennen.

Regelmäßiges Meditieren ist für die spirituelle Entwicklung wichtig und gleichzeitig schwierig. Manchmal lässt es sich ganz leicht meditieren. Manchmal will es so gar nicht klappen. Das ist dann der Fall, wenn schlechte Gedankenmuster überhandnehmen. Mit der Introspektion lernst du, diese zu reparieren oder loszulassen. Man erkennt, welche Gedanken für einen wichtig sind und einen weiterbringen. Darauf lenkt man den Fokus. Wenn man mittels Introspektion diese Gedankenmuster bearbeitet, läuft die nächste Meditation wieder leichter. Mehr über Introspektion (Selbstreflexion).

3. Atemtechnik

Manchmal fahren Gedanken im Kopf Karussell. Unruhe herrscht vor. Man springt von einem innerlichen Satz zum nächsten. Entspannung will sich so gar nicht einstellen. Wenn du dich in solchen Momenten nur und ausschließlich auf deinen Atem konzentrierst, hilft es, dieses Gedankenkarussell zu stoppen. Bewusst ein- und auszuatmen hilft, Energie zu bekommen. Sich auf den Fluss des Atems in jedem Winkel des Körpers zu konzentrieren, beruhigt. Der Kopf wird freier. Bewusstes Atmen eignet sich nicht für die gesamte Dauer der Meditation. Die ersten 10 bis 100 Atemzüge zu beobachten, fühlen, wie der Atem fließt, ist jedoch ein guter Einstieg. Mehr über Atemtechnik.

4. Konzentration

Um sich weiter zu entwickeln, ist Konzentration erforderlich. Dafür gibt es Übungen. Zu Beginn ist es gut, sich auf etwas Allgemeines zu fokussieren. Auf ein Licht oder eine bestimmte Farbe. Damit bearbeitet man bestimmte Chakren. Denn jedem Chakra wird ein Licht zugeordnet. Welches und warum? Hier listen wir Chakren auf und beschreiben sie.

Wer es schafft, sich auf Licht oder Farbe zu konzentrieren, kann das im Folgenden auf Mantren ausdehnen. Ein Mantra ist eine Art kurzes Gebet.

Die meisten Mantren sind in Sanskrit und beginnen mit „OM“. Auch in der Bibel steht: Am Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott, das Wort war Gott. Man sagt, dass die Anfangsschwingung das AUM ist (zusammen OM). Danach führt man das Mantra weiter. Zum Beispiel: „Om So ham“, oder „OM, SO HAM SHRI DEVA PURISA MAHADEVAYA NAMAHA“, oder „Om mani padme hum“.

Man muss die Mantren nicht in Sanskrit singen. Auch ein eigener Satz wird zum Mantra.
Jeder kann sich auch einen eigenen Wortlaut überlegen und diesen wiederholen. Es ist eine Art Selbsthypnose. „Jeden Tag geht es mir immer besser und besser.“, „Jeden Tag bin ich meinem Erfolg einen Schritt näher.“ „Ich werde immer gesünder.“ „Ich lerne von jedem Misserfolg und werde immer erfolgreicher.“ Es ist wichtig, diese Sätze so zu formulieren, dass sie glaubhaft sind. Für den, der sie sich selbst sagt. Es muss wahrhaftig sein. Wenn du einen Satz wiederholst, diesen aber nicht glaubst, dann funktioniert das Ganze nicht.

Hat jemand zum Beispiel die Diagnose Krebs erhalten und wählt als Mantra „Ich bin gesund“, gerät der Körper in einen Zwiespalt. Wenn man jedoch selbst sieht, dass man aus Körper und Seele besteht und den Satz auf die Seele bezieht, dann funktioniert es. Andernfalls muss man den Satz umformulieren, zum Beispiel in: „Mit jedem Einatmen kommt Energie zu mir. Sie heilt mich.“

Mantren helfen uns, uns mit dem Unterbewusstsein zu befassen. Wir können es umprogrammieren und lernen, positiv zu denken.

Blume des Lebens nach Erfahrungen von Daghan-Malenky

Blume des Lebens zur visuellen Meditation nach Erfahrungen von © Daghan-Malenky GmbH I Pavol Malenky

Ich empfehle, diese Sätze oder Mantren zu Beginn oder am Ende einer Meditation zu sprechen. Sie helfen, die mittlere Meditation tiefer zu erfahren. Einen gedankenlosen Zustand zu erleben. Du spürst nicht nur Körper, Gefühl und Gedanke, sondern deine Seele. Wenn du diese fühlst, brauchst du keine Angst zu haben.
Das ist der Sinn einer Meditation: Angst zu beseitigen und im Gleichgewicht und Freude zu leben.

5. Visualisierung

Was möchte ich erreichen? Denke zu Beginn oder am Ende einer Meditation darüber nach. Wir brauchen Ziele. Dabei sind positive Emotionen wichtig. Irgendwo im Universum sind Möglichkeiten gespeichert, wie man zu seinem Ziel kommen kann. Irgendwo existiert die Lösung. Konzentriere dich auf die positive Emotion, damit dein Unterbewusstsein dir helfen kann, den Weg dorthin zu finden.

Dies geschieht mithilfe der Visualisierung. Ich empfehle, diese zusammen mit den Atemtechniken zu nutzen. Ein Ziel ist der gedankenlose Zustand. Diesen zu erreichen, ist besonders schwer. Der Kopf braucht sehr oft etwas „zum Spielen“. Hier helfen die Mantren oder die individuellen Sätze. Unser Kopf soll uns keine verrückten Szenen vorspielen. Er soll helfen, unsere Ziele zu erreichen. Dazu müssen wir wissen, was unsere Ziele sind.

Führe ein Heft, in das du deine Ziele und Wünsche auf allen Ebenen schreibst. Schreibe dir immer auf, wenn dir etwas einfällt. So oft wie möglich. Wir geben so unserem Gehirn die Richtung vor. Wenn wir in Stresssituationen sind, sollten wir uns nicht auf das Problem, sondern auf die Lösung konzentrieren. Wir brauchen ein Ziel, auf das wir uns auch in schwierigsten Situationen fokussieren können. Die Suche nach Lösungen muss stärker sein als negative Gedanken.

Wende diese Technik oft, aber stets begrenzt an. Auf dem Weg zu einem Gipfel sieht man auch nicht ständig auf die Spitze des Berges. Gehe bewusst deinen Weg. Prüfe ab und zu durch den Blick nach oben, ob du auf dem richtigen Weg bist. Und dann konzentriere dich wieder auf die nächsten Schritte. Führe dir positive Emotionen vor Augen. Visualisiere deine Ziele, das, was du erreichen willst. Das hilft, die Richtung beizubehalten. Und dann: Sei im Hier und Jetzt. Konzentriere dich auf den nächsten Schritt, der zu gehen ist.

6. Astralreisen

Astralreisen zu erleben, ist ein hohes Ziel der Meditation. Es ist eine sehr tiefe Form der Meditation, eine andere Ebene. Astralreisen bestehen aus vier Stufen:

  • In der ersten Stufe erreicht man den Trance-Zustand. Trance ist der Zwischenbereich zwischen Wachsein und Schlafen.
  • Bei Stufe Zwei, den Astralreisen ersten Grades, erreicht die Meditation den Bereich, in dem Menschen träumen und bewusst wieder daraus zurückkehren können.
  • In der dritten Stufe kommt man gezielt in den Tiefschlaf-Bereich. Man begibt sich bewusst in diesen Zustand und kommt auch bewusst aus diesem wieder zurück.
  • Noch einen Schritt weiter geht es in Stufe Vier. Bei Astralreisen vierten Grades begibt man sich an den Ort, den Menschen beim Sterben erreichen. Auch hier geht man bewusst dorthin und auch bewusst wieder zurück.

Astralreisen sind Techniken für Fortgeschrittene. Erst, wenn man leicht den gedankenlosen Zustand erreichen kann, geht man einen Schritt weiter. Dafür muss man sich zudem selbst sehr gut kennen und sich selbst beherrschen können.

Nur, wer die Elemente unter Kontrolle hat und die Stimmen, die von diesen ausgehen, beherrschen kann, sollte diese Technik angehen.

Ich empfehle, sich vorab den Vortrag „Fünf innere Stimmen“ und „Arbeit mit Elementen“ anzuhören.

Wer sich für Astralreisen interessiert und einen tieferen Zustand erreichen möchte, der konzentriert sich auf Shri Yantra und die Blume des Lebens während der Meditation.

Stehe bei Sonnenaufgang auf und meditiere. Lege dich anschließend noch einmal für eine halbe Stunde hin. Das trainiert die bewussten Übergänge zwischen Schlaf und Wachsein. Und damit auch die Technik der Astralreisen.

Wie lässt es sich am besten meditieren?

Die einen meditieren lieber mit geöffneten Augen. Andere mit geschlossenen. Bist du unruhig und aufgewühlt? Ist über den Tag viel auf dich eingeströmt? In diesem Zustand kommst du eher zu Ruhe, wenn du mit geschlossenen Augen meditierst. Bist du allerdings sehr müde oder kurz vor dem Einschlafen, dann meditiere mit offenen Augen. Es sei denn, du möchtest anschließend schlafen.

Welche Position eignet sich zum Meditieren?

Je tiefer du in dich gehen möchtest, umso stabiler solltest du sitzen oder liegen.

Meditation ist neu für dich? Du bist unruhig? Dann meditiere bei langsamen Spaziergängen. Auch hier sind Beobachtung und Introspektion (Selbstreflexion) möglich. Yoga-Übungen eignen sich ebenfalls gut, um mit dem Meditieren zu beginnen.

Beobachte deine inneren Prozesse. Besinne dich auf dein Inneres. Das geht, wenn man langsam einen Schritt vor den anderen setzt. Oder sachte Yoga-Übungen absolviert.

Willst du tiefer gehen? Dann ist eine stabile Position sehr wichtig. Nimm die Lotus-Position ein. Setz dich aufrecht hin. Die Beine sind verschränkt, die Fersen liegen auf den Oberschenkeln. Ist dies noch unangenehm für dich? Dann setze dich einfach aufrecht hin. Spüre den Boden. Die Lotus-Position ist dein Anker mit dem Boden – du könntest jetzt einschlafen und würdest dennoch nicht umfallen.

Shri Yantra nach Erfahrungen von Daghan-Malenky

Shri Yantra zur visuellen Meditation nach Erfahrungen © Daghan-Malenky GmbH I Pavol Malenky I Daghan-Malenky

Welche Form der Meditation passt zu mir?

Es gibt unterschiedliche Meditationstechniken. Welche ist nun die für mich geeignete?

Jeder Mensch ist individuell. So ist auch bei der Meditation für jeden etwas anderes passend. Transzendentale Meditation, Yoga-Meditation, Konzentration auf Shri Yantra, Arbeiten mit dem Atem – nicht jedem tut das Gleiche gut. Welche Meditationstechnik die richtige ist, hängt natürlich auch davon ab, wie lange du bereits meditierst. Denn man entwickelt sich weiter. Was willst du erreichen? Weshalb meditierst du?

Diese Fragen sind wichtig, um die für sich passende Meditationsform zu finden.

Welche Form der Meditation passt zu dir? Das hängt davon ab, was du gerade brauchst. Was dir in genau diesem Moment guttut. Natürlich kann auch dies sich verändern, je nach Lebenslage, Zeit und Umständen.

Wir helfen dir gerne, deine individuelle Technik herauszufinden.

Lerne Meditation kennen. Besuche unsere kostenlosen Meditationsstunden und -seminare in unserem Meditationszentrum. Wir freuen uns auf dich! Gemeinsam finden wir heraus, welche Meditation die richtige für dich ist.

Unser Meditationszentrum ist Treffpunkt für Menschen, die meditieren und sich darüber austauschen wollen. Hier triffst du auch Yogis oder buddhistische Mönche.

Wir freuen uns immer über Neugierige und Menschen, die Meditation kennenlernen wollen. Unser Meditationszentrum gehört keiner Schule oder Richtung an. Wir praktizieren unterschiedliche Meditationstechniken aus aller Welt und aus verschiedenen Weltreligionen.

Beispiel: Meditation zur Auflösung der inneren Barrieren

Während unseres Lebens und verschiedener Erlebnisse oder Lebenssituationen schaffen wir natürlich einige Barrieren oder innere Blöcke, die uns in unserer Entwicklung oder in der Erfüllung unserer Träume hindern. Diese Barrieren sind unbewusst, deshalb ist es schwierig, sie zu sehen. Und was wir nicht sehen können, machen wir uns nicht bekannt und können es nicht ändern.

Die einzige Bedingung für Erfolg ist die Bekanntmachung zu sich selbst – dass es viele Sachen gibt, vor denen man Angst hat, und viele Dinge, die man nicht sehen möchte, weil sie Schmerz verursachen. Unser Bewusstsein ist unser Freund, wir können es zu unserem Alliierten machen. Es weiß, was gut für uns ist und will uns helfen, wenn wir es erlauben und danach fragen. Also, habe keine Angst, dich selbst zu öffnen und neugierig in die Dunkelheit zu schauen... Wenn du tapfer genug bist, bringt es viele versteckte Schätze!

1. Sitz und entspanne dich, atme ein paar Mal tief, mit jedem Ausatmen entspannst du deinen Körper mehr und mehr.

2. Visualisiere dich selbst vor einem großen Tor. Es ist der Eingang in dein Unterbewusstsein. Begrüße dein Unterbewusstsein mit Liebe und frage es nach Hilfe und Zusammenarbeit. Unser Unterbewusstsein ist viel mächtiger, als wir denken. Wenn wir es zu unserem Alliierten machen, bringt es uns viel Macht! Frage es nach der Bringung der versteckten Barrieren und Blöcke, die dich gegenüber dem Erreichen der Ziele beschränken, die dir wichtig sind. Diese musst du nicht genau kennen, wir werden nur mit starken Bildern arbeiten.

3. Öffne die Tür zu deinem Unterbewusstsein. Es ist dunkel im Inneren, aber wenn du die Tür geöffnet hast, dringt ein Lichtstrahl durch. Du kannst dort einen Eisblock sehen, einen großen Eiswürfel.

Dieser stellt die Hindernisse in dir dar, die dich beschränken. Jetzt machst du dir bekannt, dass das Licht den Eisblock schmilzt. Sage: „Wie die Sonne und Wärme den Eisblock schmelzen, schmilzt mein Bewusstsein alle Blöcke, die mich beschränken.“ Konzentriere dich darauf, wie das Eis schmilzt, Pfützen schafft und dann das Wasser in Dampf transformiert und in den Himmel verschwindet. Sage: „Wie sich das Eis in Dampf transformiert, lösen sich die Hindernisse in meinem Leben auf.“

4. Gehe einen Schritt zurück vom Unterbewusstsein und schließe die Tür. Sei dir bewusst über den plötzlichen Sinn des Lichtes. Bedanke dich bei deinem Unterbewusstsein für den Prozess und öffne langsam deine Augen.

Weitere Meditations-Beispiele: Anleitung für die Meditation

Lotusblüten-Meditation

Im Hinduismus, Buddhismus sowie in alten ägyptischen Religionen war Lotus sehr verehrt. In allen drei Religionen können wir an vielen Skulpturen, an vielen Gemälden sehen, dass Gottheiten aller drei Religionen entweder eine Lotusblüte in der Hand halten, aus der Lotusblüte geboren wurden oder einfach bei einer Lotusblüte sitzen. Dies ist kein Zufall: Die Lotusblüten-Meditation ist eine der ältesten Techniken, die für spirituelle Entwicklung gedacht war.

Diese Meditation ist an sich relativ einfach: In unserem Sonnengeflecht befindet sich ein sehr wichtiges Zentrum, das wir heutzutage als das dritte Chakra ansehen – es ist das, was die Menschen der heutigen Zeit als Bauchgefühl kennen. Es sind sehr viele Nerven in unserem dritten Chakra-Sonnengeflecht, die eine Verbindung zu unserer Seele haben.

Man stellt sich in dieser Meditation eine weiße Lotusblüte vor, die in diesem dritten Chakra langsam wächst. Man stellt sich vor, wie man dem dritten Chakra Lotus-Samen gibt und sich in jeder Meditation um diese Lotusblüte kümmert. Die Lotusblüte soll ständig wachsen und sich immer mehr entwickeln. Im Idealfall wird die Lotusblüte in unserer Vorstellung so groß sein, dass sie unseren ganzen Körper umhüllt. Es ist keine leere Vorstellung – das Chakra fängt an, sich zu entwickeln und uns für höhere Energie öffnen.

Die Lotusblüte ist wirklich sehr interessant: Ihre Samen können über 1000 Jahre halten und danach immer noch aufblühen. Die Lotusblüte ist also eine wirklich sehr zähe Blüte – und nicht nur das: Die heutige Nanotechnologie hat von den Lotusblüten viel gelernt.

Denn die Lotusblüte wächst an schmutzigen Gewässern und Schlamm, bleibt davon aber unberührt. Egal, wie viel verunreinigtes Wasser oder Schlamm die Lotusblüte also treffen, es perlt von ihrer Oberfläche ab. Durch die Forschung an der Lotusblüte ist die Nanotechnologie entstanden.

Unsere Seele bleibt sinnbildlich wie die Lotusblüte von dem Schlamm der materiellen Welt unberührt. Durch die Konzentration auf unser 3. Chakra und die Vorstellung der Lotusblüte öffnet sich das Chakra und unsere Zentren harmonieren danach. Das Ziel ist, sich nicht nur während der Meditation auf die Lotusblüte zu fokussieren, aber auch am Tag. Da das Zentrum sehr stark auf negative und positive Schwingungen reagiert, können wir sie durch unser Bauchgefühl erkennen bzw. wir werden dadurch auf die Schwankungen aufmerksam gemacht.

Die Lotusblüte wird auf unsere Energie-Zentren zugreifen und unsere Aura schützen. Deswegen ist diese Meditation so wichtig. Wenn man sich lange genug auf die Lotusblüte konzentriert, fängt unsere innerliche Lotusblüte an, zu leben, und wird unseren Astral-Körper mit Energie versorgen und auch mit gewissen Klängen. Diese Klänge reinigen das gesamte Energie-System und helfen, uns mit unserer Seele zu verbinden. Wenn Gedanken kommen, dann beobachtet man diese nicht, sondern kehrt zurück zu seiner eigentlichen Konzentration. Wenn man diese Meditation lange genug übt, wird die Verbindung zur Seele und somit zur eigenen tiefen Weisheit und zum eigenen Göttlichen Ich immer größer. 

Meditation in der Natur

Buddha hat seine Erleuchtung in der freien Natur gefunden. Man sagt, dass er sehr lange unter einem Baum meditiert hat. Irgendwann, als er unter dem Baum meditierte, sah er den ersten Stern: es war die Venus. Er sah zu dem Stern hinauf und wurde erleuchtet. Wir sind ein Teil der Natur und in der Natur können wir die Energie um uns herum bewusster wahrnehmen. Deswegen sollte man auch in der Natur meditieren, wenn es die Möglichkeit dazu gibt. Du kannst während der Meditation beobachten, wie die Natur um dich herum lebt, weil du dich einfach beruhigst und Zeit für dich hast. Natur gibt uns Kraft, weiterzumachen und hilft uns, Klarheit zu schaffen.

Gehe zu einem Baum, der einen angemessenen Durchmesser hat, und umarme diesen. Stelle dir vor, du würdest dich mit dem Baum verbinden. Bäume geben uns Kraft und Vitalität und sind in der Lage, negative Gedankenmuster zu durchbrechen.

Die Sonne und das Meer geben uns sehr viel Kraft – ein kurzes Sonnenbad ist eine gute Meditation. Es muss nicht unbedingt Sommer sein; solange ein paar Lichtstrahlen durch das Fenster strahlen, ist es ausreichend, um die subtile Energie zu tanken. Aus diesem Grund sind auch viele Menschen depressiv, weil sie in Ländern wohnen, wo die Sonne sehr selten oder nur wenig scheint (z.B. in Grönland).

Viele Menschen mögen es, am Strand zu meditieren. Man sollte das Wasser genießen – wenn man am Strand im Wasser ist, reicht es aus, mit den Knien im Wasser zu sein, um nach dem Engel des Wassers zu rufen. Stelle dir vor, du wärst ein Teil des Wassers und die ganze negative Energie würde einfach aus dir rausgespült. Wir sind von Fischen entstanden und Wasser ist ein natürliches Element. Wir bestehen zu 80% aus Wasser. Stell dir vor, die Wellen würden deine ganzen Sorgen, Ängste und Zweifel einfach wegtreiben. Lass alle negativen Dinge, die in deinem Kopf schweben, einfach von der Strömung wegtreiben.

Das Beobachten von Vögeln, Bienen oder dem Wasser selbst kann sehr beruhigend für den Geist sein. Bei vielen Völkern sind Vögel etwas Heiliges. Geräusche wie das Piepsen von Vögeln oder das Summen von Bienen können sehr beruhigend und heilsam sein.

Eine gute Meditation ist auch die Gartenarbeit: Eine Studie hat bewiesen, dass Menschen, die sich mit der Gartenarbeit beschäftigen, viel entspannter und ruhiger sind, als Menschen von der Stadt, die keinen Bezug zu solchen Dingen haben. In Japan steigt die Rate der Suizidversuche an, weil die Menschen von zu vielen künstlichen Sachen umgegeben sind und zu wenig Zeit und Möglichkeiten haben, in die Natur zu gehen.

Solltest du in der Stadt leben, versuche, immerhin ein paar Kräuter oder Ähnliches anzupflanzen. Wenn du pflanzt, wird es genau das entwickeln, was für deine Heilung hilfreich ist. Man merkt, wenn man den Pflanzen z.B. klassische Musik vorspielt, dass sie dadurch besser gedeihen. Was man oft allerdings noch nicht weiß, ist, dass wenn man sich mit Hingabe, Zuversicht, Liebe und Zuneigung um etwas kümmert, diese Pflanze automatisch die Bestandteile in sich entwickeln wird, die für einen die beste Medizin bzw. Heilung sind.

Früchte zu ernten, ist auch eine sehr gute Meditation: Man kann heute an sehr vielen schönen Orten Früchte und Gemüse ernten.

Eine weitere schöne Art, in der Natur zu meditieren, ist es, wenn man nachts rausgeht, um sich die Sterne anzusehen. Der Blick auf die Sterne hilft uns, sich mit dem höheren Selbst oder Gott und Engel zu verbinden! Wann immer du die Möglichkeit hast, in der Natur zu meditieren, tue es. In der Natur ist wesentlich einfacher, sich mit dem Engel zu verbinden und sich gleichzeitig in Einklang mit dem höheren Selbst einzustellen.

Ratschläge für Fortgeschrittene – Meditation lernen

Einheit bilden

Kontinuierlich dranzubleiben, ist zu Beginn die größte Herausforderung. Dranzubleiben. Täglich zu meditieren. Es von der Routine in eine Gewohnheit übergehen zu lassen, zu meditieren.

Mit der Zeit wirst du erkennen, wie gut das tägliche Meditieren tut. Ähnlich wie Zähneputzen oder Duschen ist es eine Reinigung – eine innerliche: jeden Tag im Einklang mit sich selbst und der Umgebung zu sein.

Oft sagen Kopf, Herz und Körper unterschiedliche Dinge. Und die Disziplin haut dazwischen.
Durch regelmäßige Meditation bilden diese unterschiedlichen Teile meines Selbst wieder eine Einheit.

Es wird klar,
- was man will.
- was einem gut tut.
- wohin der eigene Weg führt.
- was einem wichtig ist.

Was ist überhaupt der Sinn und Zweck meines Lebens? In welche Richtung will ich mich bewegen?

Darauf gibt die Meditation durch innere Einkehr Antworten.

Innere Ruhe bewahren – loslassen

Zu Beginn kreisen die Gedanken. Sie wiederholen sich. Sie tauchen immer wieder auf. Loslassen hilft, um die innere Ruhe wieder zu erreichen.

Nicht alles, was uns beschäftigt, können wir ändern. Manche Dinge betreffen mich persönlich, andere sind abhängig von äußeren Faktoren. Es ist wichtig, die Dinge, die Punkte, die ich nicht beeinflussen kann, an höhere Mächte abzugeben.

Wenn ich zum Beispiel ständig darüber nachdenke, dass ich zu wenig oder kein Geld habe und mir das energieraubende Angst macht, kann ich diesen Gedanken in zwei Bereiche aufteilen.

Und zwar in:

- Das kann ich ändern. Ich habe diese Möglichkeiten, etwas zu tun.
- Das kann ich nicht ändern. Ich habe die Möglichkeiten nicht, etwas zu tun. Ich gebe es den höheren Mächten ab.

Wenn ich dies regelmäßig in der Meditation mache, dann kommt irgendwann die Stille. Der gedankenlose Zustand. Dann habe ich Zugang zu meinen inneren Kräften, die mir selbst noch nicht bewusst sind. Wichtig ist es, in der Meditation zu erkennen, dass ich mich auf verschiedene Gedankenstrukturen einstimmen kann. Wie ein Radio, das auf eine bestimmte Frequenz gestellt wird. Wichtig ist, zu erkennen: DAS BIN NICHT ICH. ICH BIN Bewusstsein, das das ganze beobachten kann. Dieses Bewusstsein kann wählen, wie es auf gewisse Dinge reagieren möchte.

Wenn man sich daran gewöhnt hat, täglich zu meditieren, stellt man fest, dass dies verschiedene Tiefen und Qualitäten hat. Dies hängt von unserem täglichen Tagesablauf ab. Wenn ich mich stressen lasse, mich von meinem Chef, Kind, Frau, Mann unter Druck gesetzt fühle, dann hat die Abendmediation eine ganz andere Wirkung und Tiefe, als wenn ich den Tag in Ruhe und Gleichgewicht verbracht habe.

Wenn man in der Mediation tiefer und weiter gehen möchte, sollte man darauf achten, wie man den Tag verbringt, wie man reagiert oder nicht reagiert, was man zulässt oder nicht zulässt.

Wer noch tiefer gehen will, der kann die Meditation über den Tag ausdehnen. Das bedeutet nicht, den ganzen Tag abwesend durch die Gegend zu laufen, sondern ich richte einen Teil meiner Aufmerksamkeit ständig nach innen und frage mich, in welchem Modus ich mich befinde.

Hat es mir Angst gemacht, was mein Chef gesagt hat? War ich verärgert, weil jemand im Straßenverkehr nicht so reagiert hat, wie ich das wollte? Wenn man eigene Reaktionen am Tag beobachtet, täglich, und sich gleich in Balance bringt, dann wird es in der Abendmeditation einfacher, in noch tiefere Ebenen vorzudringen und diese zu erreichen.

Wer schon länger meditiert, wird dies bereits festgestellt haben. Zu Beginn ist es nicht wichtig, ob man sitzend oder liegend meditiert. Je länger und öfter man meditiert, umso mehr muss man aber aufpassen, dass zum Beispiel der Rücken gerade ist. Oder dass man langsam, aber sicher das Gefühl vom Körper loslässt (das ich nicht im Bewusstsein „nur“ Körper bin).

Wichtig ist es, im Lotussitz oder auch im Liegen zu meditieren. Wenn mein Bewusstsein sich löst oder ich mich tiefer ins Unterbewusstsein oder in Astralebenen begebe, dann kann ich den Kontakt zu meinem Körper verlieren. Im Lotussitz oder im Liegen ist der Körper in einer „Schlafposition“, ohne zu schlafen. Meditieren ist wie Schlafen. Allerdings ist man sich dessen, was um einen herum geschieht, bewusst.

Anfangs werden Sie noch Musik benötigen, um zu entspannen, nach einem stressigen Tag. Im Lauf der Zeit wird man merken, dass man auch ohne Musik und überall meditieren kann. Unabhängig vom Außen.

So kann man erkennen, wie tief man bereits meditieren kann. Geht es nur dort, wo es ganz ruhig ist? Oder kann ich auch an den Orten meditieren, wo Geräusche und Lärm vorherrschen? Wenn die Meditationsqualität von äußeren Dingen unabhängig ist, dann weiß man, dass man Fortschritte gemacht hat.

1. Wie glücklich kann ich durch den Tag gehen?
2. Wie viel Leichtigkeit ist in meinem Tun?
3. Wie reagiere ich in kritischen Situationen?

Wie reagiere ich in Besorgnis erregenden Umständen? In einer schwierigen finanziellen Situation, bei Verlust des Jobs, gesundheitlichen Problemen?

Wenn man in solch kritischen Situationen Ruhe bewahren kann, sieht man die Dinge gelassener. Natürlich spürt man Traurigkeit oder Wut. Gefühle muss man zulassen. Dennoch kann man derartige Zustände mit Gelassenheit und Demut annehmen. Ist dies der Fall? Dann sind Sie in ihrer Bewusstseinsarbeit sehr weit.

Dinge anzunehmen, die man nicht ändern kann. Wer das kann, geht in die richtige Richtung. Das kann Meditation bewirken. Je tiefer man in der Meditation geht, umso intensiver erfährt man, erlebt man, weiß man. Wer sie als mystische Erfahrung kennen gelernt hat, erfährt, dass man nicht nur dieser Körper, diese Gedanken und Gefühle ist, sondern eine ewige Seele, die von einem Leben zum anderen geht. Es hilft nicht, es nur zu glauben. Man muss so tief gehen und es erleben. Das ist wichtig. Das eigene Erleben in und mit der Meditation.

Was fehlt diesem Augenblick? Nichts! Wenn man es nicht durch die Brille seiner Wünsche betrachtet.

Sind Visionen in der Meditation wichtig?

Menschen sind unterschiedlich. Und jeder reagiert anders auf Meditation und Magie.

Manche Menschen sehen sehr viel. Sie haben Visionen und Eingebungen. Sie nehmen Licht wahr. Den Erzengel Gabriel oder den Erzengel Michael. Sie kommunizieren mit diesen. Sie bewegen sich in Astralebenen. Andere Menschen fühlen und spüren zu Beginn des Meditierens nichts. Manche auch nach Jahren nicht. Ist das wichtig?

Es ist nicht relevant, ob jemand Visionen hat oder nicht. Die Astralebene ist mit dem Internet vergleichbar: Im Internet kann ich viel Nützliches finden, aber auch viel Unfug und Unsinn. In der Astralebene ist es ähnlich. Wenn zum Beispiel dort jemand mit Erzengel Gabriel gesprochen hat, was konnte er Wichtiges erfahren? War es eher allgemeiner „Smalltalk“? Oder hat ihm jemand erzählt, wie Pyramiden gebaut werden? Ist all dies relevant für das eigene Leben?

Visionen sind, wie sie sind. Nicht gut und nicht schlecht. Jede Vision ist eine Information. Ist Energie. Wichtig ist, was man damit macht.

Manche Menschen entwickeln durch die Gabe, leicht zu anderen Ebenen zu gelangen oder Visionen zu haben, einen spirituellen Egoismus. Sie fühlen sich als etwas Besseres im Vergleich zu anderen, die dies (noch) nicht können. Dadurch gerät man im normalen Leben in eine Schieflage. Hat Erzengel Gabriel jemandem gesagt, er sei zu etwas Besserem bestimmt als zu dem, was er im Moment mache und derjenige kündigt unüberlegt seinen Job, was sind die Konsequenzen? Im schlimmsten Fall hat derjenige keine Arbeit mehr und muss von Hartz IV leben. Ist das besser? Was hat die Gabe, mit dem Erzengel Gabriel zu sprechen, also wirklich gebracht?

Es ist nicht entscheidend, ob jemand Visionen hat. Es ist vielmehr entscheidend:

  • wie man in kritischen Situationen reagiert – gelassen oder nicht?
  • wie freudig und glücklich ich bin.
  • wie lange ich im gedankenlosen Zustand verweilen, wie gut ich meine Gedanken stoppen und innere Ruhe finden kann.
  • wie nützlich die Visionen und Informationen sind, die ich dadurch bekomme – für mich und für andere. Habe ich etwas Relevantes erfahren? Kann ich durch die Vision eine Inspiration für mein Buch, Lied, meine Arbeit erhalten?

Wenn ich durch die Meditation ähnlich wie Eckhart Tolle und Neale D. Walsch inspiriert werde, Bücher zu schreiben oder Musik zu komponieren, wenn ich neue Lösungen sehe, wie ich meine Lage ändern kann oder wie andere ihre Situationen verbessern können, dann sind Visionen eine wundervolle Gabe.

Auf dem spirituellen Weg soll sich das Ego verringern, das Vergleichen und Beurteilen wegfallen.

Natürlich bleibt das Ego zu einem gewissen Teil bestehen. Das ist völlig in Ordnung, sonst könnten wir uns als getrennte Wesen nicht wahrnehmen. Doch es ist wichtig, unser Ego in seine Schranken zu weisen – durch Witz und Selbstironie.

Ein westlicher Mensch fragte einen buddhistischen Mönch, was die Lehre Buddhas sei. Er habe eine Minute Zeit für die Antwort. Der Mönch antwortete, dass er keine Minute benötige. Ein Satz dafür genüge: „Kein Ego – kein Problem!“

Dies ist der spirituelle Weg.

Eine andere Geschichte handelt von zwei Schülern, die bei zwei verschiedenen Meistern gelernt hatten. Jeder Schüler versuchte, nur das Beste über seinen Meister zu erzählen. Der eine meinte:

„Mein Meister ist so groß – wenn er an der einen Uferseite steht und die Hand bewegt, fühlst du diese Ohrfeige, obwohl du auf der anderen Uferseite bist.“ „Was kann dein Meister alles machen?“, fragte er den anderen. Dieser antwortete: „Mein Meister, weißt du, wenn er schläft, dann schläft er, wenn er liest, dann liest er und wenn er isst, dann isst er.“

Das ist die Meisterschaft. Im Hier und Jetzt zu sein. Ohne Probleme zu bilden. Das ist das Ziel, das man mit Meditation erreichen kann. Es geht nicht darum, wer Visionen hat. Oder übernatürliche Kräfte. Auch, wenn diese sich in gewissem Maß zeigen werden. Es geht um Selbsterkenntnis.

Eine weitere Geschichte: Der Schüler fragt seinen Meister: „Was soll ich machen, um die Erleuchtung zu sehen?“ Der Meister antwortete: „Die Erleuchtung ist bereits hier und jetzt bei Dir.“ Der Schüler meinte, er sehe sie aber nicht. Und wenn er sie nicht sehe, frage er sich, ob der Meister sie sehen und erreichen könne. Der Meister antwortete: „Weißt du, die Erleuchtung ist da, wenn die Begriffe ich, du, er, usw. keine Bedeutung mehr haben und sie nicht existieren.“

Der Erfolg der Meditation ist messbar. Durch Beobachtung, wie stark das Ego noch ist. Kontrolliert es uns noch? Oder haben wir es im Griff? Meditation ist dann erfolgreich, wenn du in jeder Situation gelassen bleibst. Und wenn du spürst, wie du in die eigene Mitte findest. Egal, was um dich herum geschieht. Egal, wie das Außen sich zeigt.

Du solltest täglich 20 Minuten meditieren. Es sei denn, dass du zu beschäftigt bist, dann solltest du eine Stunde meditieren.
Zen-Sprichwort

Introspektion (Selbstreflexion) als Meditation

Innere Gedankenschau

Wir sprachen in früheren Artikeln über die Vorteile der Meditation, wir versuchten, zu erklären was Meditation ist und was sie nicht ist. Wir haben Meditation mit gedankenlosem Bewusstsein und der Fähigkeit, beiseite zu gehen und eigene Gedanken zu beobachten, verbunden. Verbesserungen in diesem Bereich können nur durch die Praxis erreicht werden, keine Erklärung, keine Anweisungen können genug helfen.

Die effektivste Hilfe ist die Anleitung von jemandem, der dies bereits erreicht hat. Die positiven Ergebnisse in diesem Bereich gehen über die Fähigkeit, unseren Geist zu kontrollieren. Wir alle sind einzigartige Persönlichkeiten, voller eigener Fähigkeiten und auch Grenzen. Einige Leute betrachten eigene Gedanken ganz leicht, andere Leute mit Stärke haben die Fähigkeit, den Strom der Gedanken für einen bestimmten Zeitraum zu stoppen. Es gibt aber auch Menschen, die nicht (vor allem am Anfang) ruhig sitzen können oder nicht in der Lage sind, gedankenloses Bewusstsein zu erreichen. Diese Menschen können demotiviert sein und sich selbst sagen: „Das funktioniert einfach nicht bei mir.“

Es gibt jedoch auch für diese Menschen einen Weg, wie sie Ergebnisse erreichen können. Das Werkzeug ist Selbstbeobachtung. Introspektion (Selbstreflexion) ist definiert als „Untersuchung oder Beobachtung der eigenen mentalen und emotionalen Prozesse.“ Die meisten Menschen haben Probleme mit der Kontrolle der Gedanken, weil sie nicht wissen, wie ihre innere Welt funktioniert. Wenn wir zum Beispiel sehr gestresst sind, können wir einfach nicht aufhören, zu denken. Warum? Unser Verstand betrachtet eine Lebenssituation als Notfall und muss sich auf diese Situation Tag und Nacht konzentrieren, denn „sich nicht darauf zu fokussieren“, könnte Leben gefährden!

Kenn dich selbst!!! Suche nach den Antworten: “Warum ist diese Situation so stark? Ist dieser Stress oder diese Angst real? Bin ich wirklich im Notfall? Was wird mit mir geschehen, wenn mein Alptraum wahr wird?“ Die Antworten auf diese Fragen können die Realität verraten und vielleicht erkennst du zuweilen, dass einige Situationen doch nicht so gefährlich für dich sind und du daher doch entspannter sein kannst – dein Geist muss vielleicht nicht so sehr auf etwas Bestimmtes konzentriert werden. Dann wird auch dein Gedankenfluss nicht so intensiv sein.

Oder es gibt ein anderes Extrem, einen Traum, den wir haben. Wenn wir etwas sehr wollen und wünschen, denken wir immer wieder über die Situation nach, wir spielen diesen Film über das gewünschte Ergebnis wieder und wieder ab. Auf diese Weise, obwohl es um positive Gefühle geht, denkt unser Verstand zu viel. Es gibt keinen Raum für Frieden dort. Unsere Nerven können nicht entspannen und die Realität unseres Lebens ist wieder im Nebel der Gedanken bedeckt.

Introspektion (Selbstreflexion) kann in so einem Fall sehr wertvoll sein: Wissen und Frieden. Das ist meine eigene Erfahrung. Mehr Wissen über mich ist in mir, ich bin mir der Realität bewusst, mehr Frieden kommt. Und als Ergebnis davon ist mein Geist automatisch ruhiger, ich habe keine Notwendigkeit, zu viel über das Leben nachzudenken, und so ist meine Vision klarer. Gedankenloses Bewusstsein kommt ohne besondere Anstrengung, denn „es gibt nichts zu denken“.

Introspektion (Selbstreflexion) ist eine Art der Vormeditation. Das heißt: Wenn jemand regelmäßig meditiert, stellt er fest, dass die Qualität der Meditation davon abhängt, wie positiv oder negativ man durch den Tag gegangen ist. Welche Gedanken man hegte, positive oder negative. Wenn man also sozusagen einen „Scheiß-Tag“ hinter sich hat, dann braucht man die Meditation eigentlich nur dazu, mit diesen Gedanken fertig zu werden. Dann benötigt man die Zeit der Meditation zur Introspektion (Selbstreflexion), um mit diesen negativen Gedanken fertig zu werden. Die Introspektion hilft in diesem Fall, festzustellen, welche Fehler ich z.B. bei meinen Gedanken mache oder gemacht habe und stellt einen neuen Gegengedanken dazu auf.

Es gibt verschiedene Fehlergedanken und ich versuche, hier einige aufzuzählen (alle zu benennen, würde hier den Rahmen sprengen).

Für die Übungen, die hier beschrieben sind, oder Gedankengänge, die hier aufgeführt sind, braucht man keine Meditation in dem Sinne, dass man liegt oder sitzt und sich nur mit sich selbst befasst. Vielmehr kann man solche Introspektion auch beim Autofahren, im Zug, eigentlich überall machen, wo man mindestens mit einem Teil seiner Aufmerksamkeit nach innen gehen kann, um zu schauen, was in einem vorgeht.

1. Gedankenfehler: Schuldgefühle

Wenn man für etwas Schuldgefühle hat, bedeutet dies, dass sich die Sache / das Thema immer wieder wiederholen wird. Warum?

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird wachsen. In diesem Mentalen ist es egal, ob es eine JA- oder NEIN-Struktur ist. Beispiel: Ein Kind lernt Fahrrad fahren und die besorgte Mutter ruft: „Pass auf den Stein auf, der da mittig auf der Straße liegt!“ Klar wird sich das Kind dies merken, ängstlich werden und somit den Fokus auf diesen besagten Stein legen, sodass es tatsächlich auf diesen Stein zusteuern wird. Was passiert? Die Mutter schimpft, dass es nicht auf sie gehört hat usw. Das Kind wird denken, es hat einen Fehler gemacht und sich die Schuld geben. Dies kann man auf jede Situation im Leben übertragen. Wenn man etwas nicht darf, dann wird man genau dorthin die Aufmerksamkeit lenken und es trotzdem tun.

Auch hier ist weder das JA noch das NEIN ausschlaggebend. Es entstehen Schuldgefühle, die sich in dieser Form immer wiederholen werden. Der Gegengedanke von Schuldgefühlen ist – es gibt nichts, wofür wir Schuldgefühle hegen sollten. Alles ist menschlich und menschlich ist es auch, Fehler zu machen. Fehler sind ein Teil des Erfolges! Erst nach vielem Scheitern kann man, in dem, was man übt, zum Meister werden. Hier gilt das Sprichwort: „Übung macht den Meister!“

Weitere Möglichkeiten von diesen mentalen und negativen Strukturen ist:

2. Dinge persönlich nehmen

Beispiel: Der Chef hat schlechte Laune und kritisiert die Assistentin. Letztendlich hat diese Kritik nichts mit der Assistentin oder ihrer Arbeit zu tun, sondern der Chef ist nur „schlecht“ gelaunt, weil er selbst vielleicht unter Druck steht oder seine Arbeit nicht geschafft hat. Kritik ist nie persönlich und ist nie auf das Gegenüber als Menschen bezogen. Du denkst zwar, wenn du in dieser Form kritisiert wirst, du wärst ein schlechter Mensch. In Wahrheit bedeutet dies aber, dass man darüberstehen und sich fragen sollte: „Sind die Worte angemessen? Hat die schlechte Laune tatsächlich mit mir zu tun?“

3. Abstempeln – sich selbst oder andere ver- / beurteilen

Du sagst dir z.B.: „Ich schaffe das eh nicht. Ich war immer gut in Mathematik, aber nie gut in Sprachen, ich werde Deutsch nie erlernen“, oder aber du denkst, dass alle „Schwarzen“ Betrüger sind, oder „Weiße“ gnadenlos und herzlos sind. Solche Verallgemeinerungen in verschiedensten Variationen erzeugen negative Gefühle. Negative Muster finden sich bei emotionalem Handeln wieder – viele nehmen ihre eigene Emotion als Maßstab.
Beispiel: „Ich fühle, dass dieser Mensch schlecht ist, also ist er dies auch.“ Oder: „Heute Morgen habe ich ein schlechtes Gefühl, also wird heute etwas Schlimmes passieren.“

Man muss sich gegen solch „schlechte" Gedankengänge wehren und NEIN zu ihnen sagen.
Nur, weil jemand selbst schlechte Laune oder ein schlechtes Gefühl hat, heißt es nicht, dass auch tatsächlich etwas Schlechtes passiert, oder dass vielleicht jemand anderes diese Laune noch abbekommt.
Es hat meistens ganz andere Ursachen, wie z.B., dass man zu wenig oder nicht genügend Energie hat, oder dem Körper Vitamine fehlen, oder jemand hat zu wenig Ruhezeiten, zu wenig oder schlecht geschlafen, usw.

4. Muss-Denken

Was man mit der Introspektion (Selbstreflexion) beseitigen kann, ist das Muss-Denken:

Meditation Introspektion

Foto © Pavol Malenky I Marion Daghan-Malenky I Daghan-Malenky GmbH

„Ich muss dieses oder jenes schaffen. Ich muss eine gute Mutter sein. Ich muss das schaffen, wenn ich das nicht schaffe, bin ich nichts wert.“ In diesem Leben gibt es kein Muss. Es gibt „Ich möchte“ und / oder „Ich mache alles, was in meiner Macht steht“. Jedes Muss oder „Ich darf nicht“ erzeugt zu viel emotionale Spannung, die dann zu emotionaler Negativität führt.

5. Des Weiteren sind Gedankenfehler: „Übertreiben" und „Untertreiben“

Viele Menschen denken: „Weil ich dieses oder jenes erlebt habe, schaffe ich dieses oder jenes nicht. Habe es bereits zehnmal versucht und es klappt trotzdem nicht.“ Oder: „Habe auf meiner Arbeitsstelle Fehler gemacht und werde jetzt deswegen entlassen.“ Oder: „Andere benötigen für die Lösungen eine Woche, ich aber bin bereits seit zwei Wochen dran und zu nichts fähig.“ All diese Über- wie Untertreibungen erzeugen wieder Negativität und sollten in der Introspektion beseitigt werden.

6. Voreilige Schlussfolgerungen

Bei diesen negativen Gedanken – voreilige Schlüsse ziehen – verhält man sich bereits wie ein Wahrsager und denkt, im Vorhinein zu wissen, wie alles sein wird. Beispiele dafür sind Sehen von schwarzen Katzen oder Freitag der 13. Aus bösem Aberglauben meint man bereits im Vorhinein, dass etwas Negatives passieren wird. Hier wiederhole ich nochmals: Wenn man sich auf Negatives fokussiert und allein, nur durch die Gedanken, seine ganze Aufmerksamkeit darauf setzt, zieht man es an. Deswegen ist es wichtig, bei der Innenschau darauf zu achten und sich klarzumachen: „Was noch nicht passiert ist, wird auch nicht passieren. Ich werde alles daran setzen und das Beste aus dieser Situation ziehen.“

7. Abwerten von Positivem

Einer der wichtigsten Gedankenfehler, die zu vermeiden sind. Es gibt Menschen, die 100 Gründe haben, sich zu freuen, doch auch immer einen Grund finden, um doch zu meckern. Hier ist es eine Frage des Willens, ob man 100 Gründe sieht und sich freut oder einen Grund aus diesen 100 herauszieht, um es nicht zu tun.
Im Grunde ist keine Situation positiv oder negativ. Sie ist, wie sie ist – es geht darum, für sich das Beste aus einer Situation herauszuziehen und nicht den Fokus auf die negativen Dinge zu setzen und sich darauf zu konzentrieren. Das beste Beispiel ist das Glas Wasser: Ist es halb voll oder halb leer? Es ist beides! Der Unterschied liegt darin, welches Gefühl sich durch meine Sicht und meinen Fokus auf dieses Glas in mir ergibt. Was klingt für dich besser? Halb voll oder halb leer? Verstehst du?

8. Denken in „Alles oder Nichts“

Ein ebenso großer Gedankenfehler und eine Art von Übertreibung. Beispiel: Ein Student hatte immer die Noten 1 und 2, fällt aber irgendwann bei zwei Prüfungen durch. Er denkt, er sei zu nichts fähig und dass sein ganzes Studium doch keinen Sinn mache. Dieses Alles-oder-Nichts-Denken und nur wegen des Nichtbestehens der Prüfungen alles über Bord zu werfen, ist Perfektionismus. Das heißt nicht, dass man für Dinge nicht sein Bestes geben und sich nicht bemühen sollte, alles sozusagen „perfekt“ zu machen, jedoch sollte man dabei verstehen, dass nichts je perfekt sein wird. Es gibt viele bekannte Lieder, die vom Songschreiber selbst nie als „perfekt“ und „vollständig“ gesehen wurden. Meistens fehlte ihnen die Zeit, weiterhin daran zu arbeiten. Egal, was man erstellt, es ist nichts zu schaffen, das jemals an einem Punkt absolut perfekt ist. Damit sollte man sich abfinden, sich selbst eingestehen, das Bestmögliche getan zu haben, und den Perfektionismus loslassen.

9. Übertriebenes Verallgemeinern

Eine verliebte Frau wird vom Partner verlassen. Sie denkt nun, alle Männer seien grausam, würden nur an Sex denken und sie wird nie wieder einem Mann vertrauen. Bedenke auch hier, dass das Verhalten von deinem Gegenüber nichts mit dir zu tun hat. Wenn du loyal, liebenswert und verständnisvoll in dieser Partnerschaft warst und dennoch verlassen wirst, dann glaube mir, dass es nichts mit deiner Person, sondern mit der anderen zu tun hat.

Eine sehr gute Möglichkeit und Übung ist mentales Filtern. Das bedeutet, dass jeder die Realität sieht, wie er sie sehen soll. Doch bei jedem sind mentale Filter entweder schwächer oder stärker ausgeprägt: Es gibt Menschen, die durch diese Filter nur Negatives sehen, andere wiederum eher alles positiver sehen oder sehen wollen. Eine Frau, die schön und klug ist, jedoch keine sportliche Figur hat, beim Sportunterricht immer verspottet wurde und sich dies viel zu sehr zu Herzen nimmt, anstatt sich selbst diese Schwächen einzugestehen und diese zu minimieren, wird sich in allem nicht als schön und klug sehen. Das wäre dennoch positives mentales Filtern: dass man sich nicht auf die Schwächen konzentriert, sondern die anderen guten Dinge hervorhebt.

Die Auflistung von möglichen Gedankenfehlern, die man bei der Introspektion beobachten kann, ist, so denke ich, endlos. Dies sind nur einige Beispiele, die im Großen und Ganzen bei den meisten Menschen vorkommen. Jeder sollte mit sich selbst am ehrlichsten sein, welches der für ihn schwierigere Part in der Meditation ist, wenn man Fortschritte machen will. Sich selbst den Spiegel hinhalten, hineinschauen und zugestehen, warum man wie denkt. Wie kann ich diese negativen Denkmuster, die ich erzeugt oder abgeschaut habe, abstellen und durch positive Denkmuster ersetzen? Wie kann ich sie ändern?

Dies ist nicht einfach und benötigt seine Zeit. Jeder, der Fortschritt in der Meditation erreichen möchte, ist mit sehr viel Arbeit verbunden. Von dieser Arbeit hängt es ab, ob der Meditierende Fortschritte macht. Es bedeutet, mit sich selbst ehrlich zu sein, ehrlich in die Introspektion (Selbstreflexion) zu gehen und die innere Rückschau bzw. den Spiegel und die inneren Gedankenstrukturen zu betrachten. Zu fragen, ob dieses Gedankenmuster mich hindert oder ob es nützlich für mich ist, oder ob es mich gar so fesselt, dass ich mich nicht weiter entwickeln und nicht freudig durch die Tage gehen kann.

Bei den letzterwähnten Gedankenmustern, die uns negativ beeinflussen, ist es wichtig zu erwähnen, dass durch sie keine tiefe Meditation möglich ist, da diese Gedanken sich so lange abspielen und wiederholen werden, bis derjenige sie selbst stoppt und durch andere, positive Gedankenstrukturen ersetzt. Dagegen ankämpfen wird nicht weiterhelfen, wohl aber die Aufmerksamkeit davon abzuziehen, sie auf positive Gedankenstrukturen zu lenken und sich diese so lange vorzusagen, bis sie ins Unterbewusstsein eindringen.
Beispiel: „Ich darf Fehler machen, weil ich Mensch bin und durch jeden Fehler komme ich weiter. Es geht nicht darum, wie viele Fehler ich mache, sondern wieviel ich an Ihnen gelernt habe und ob ich es immer besser mache.“

In der Stille findest du die Idee, die dich weiterbringt.
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Gewissensbisse und Schuldgefühle

Was passiert, wenn wir uns Gewissensbisse / Schuldgefühle machen?

Gewissensbisse und Schuldgefühle – dies sind kontraproduktive Tätigkeiten des Menschen. Je größere Gewissensbisse und Schuldgefühle man hat, desto sicherer ist es, dass man eine gewisse Sache wiederholen wird. Denn man gibt dieser die Energie durch die Aufmerksamkeit und verstärkt sie. Wenn also jemand wegen etwas Gewissensbisse und Schuldgefühle verspürt, bedeutet es, dass er dieses Etwas immer wieder tun wird. Das ist der Grund, warum zum Beispiel Drogenabhängige, Zocker oder Alkoholsüchtige weiter konsumieren, spielen oder trinken. Wenn sie nüchtern werden, haben sie Gewissensbisse und Schuldgefühle, vier Tage widmen sie der ganzen Sache ihre Aufmerksamkeit – gerade wegen Gewissensbissen und Schuldgefühlen – und dann machen sie es wieder.

Sie werden dasselbe Verhaltensmuster weiterführen. Das bedeutet, dass der einzige Weg, etwas loszuwerden, folgender ist:

A.) Aufhören, der gewissen Sache seine Aufmerksamkeit zu widmen.
B.) Verstehen, warum ich das mache.
C.) Energie, Aufmerksamkeit, Worte und Handlung auf die Sachen umleiten, die man wirklich will.

Es ist erforderlich, sich mit der Vorstellung zu verbinden, die du willst, dir dasjenige vorzustellen, das du willst und jeden Tag für das, was du möchtest, auch aktiv etwas zu tun!

Achtsamkeit

Atem-Techniken

Achtsamkeit als Form der Meditation kennt viele Anwendungen und hat so zum Beispiel auch Einzug in die Burn-out-Behandlung gefunden. Achtsam zu leben, bedeutet einfach, im Hier und Jetzt zu sein. Dies ist natürlich sehr einfach zu sagen, doch schwer umzusetzen. Die einfachste Meditationstechnik, die zum Hier und Jetzt führt, ist, sich seinen eigenen Atem bewusst zu machen. Wir atmen immer, und deswegen nehmen wir es als sehr selbstverständlich hin. In Stress und Hektik atmen wir aber sehr flach, und nicht genügend. Wenn wir einfach unsere Atmung beobachten, wird unser Atmen von sich selbst aus tiefer. Es ist auch ratsam, am Anfang einer Meditation kurz die volle Yoga-Atmung zu üben. Einatmen mit der Nase, ausatmen mit dem Mund in alle Bereiche den Lungen. Dies hilft, achtsam ins Hier und Jetzt zu kommen und zu entspannen.

Achtsamkeit bedeutet, dass man versucht, die Dinge am Tag nacheinander zu erledigen und nicht in Hektik zu verfallen. Der Weg ist hier genauso wichtig wie das Ziel. Ist mein Rücken gerade? Lache ich oder bin ich angespannt? Ist mein Atem kurz oder tief und entspannt? Versuche ich nur anzukommen und krampfhaft mein Ziel zu erreichen oder bin ich im Hier und Jetzt bewusst und beobachte meinen Atem?

Achtsamkeit bedeutet, sich mit solchen Fragen zu beschäftigen. Seinen Atem als Werkzeug zu nutzen, um mehr Energie zu bekommen und sich gleichzeitig zu entspannen.

In Buddhismus und Yoga hat man schon vor vielen Jahrtausenden beobachtet, dass achtsames und bewusstes Leben eine grundsätzliche Voraussetzung für tiefe Meditation ist. Ohne sich am Tag zu beobachten und achtsam durch den Tag zu gehen, hat die Abend-Meditation nur begrenzte Wirkung! In Buddhismus, Yoga und Kampfsport hat man deswegen viele Atemtechniken benutzt, um sich einerseits zu entspannen, anderseits zu energetisieren.

Wenn jemand sein Ausatmen vertieft und das Einatmen automatisch macht, führt es zur Entspannung. Wenn jemand umgekehrt sein Einatmen vertieft und das Ausatmen nur geschehen lässt, wird er sich vitalisieren und energetisieren.

Das machen z.B. viele Leistungssportler vor einem Wettbewerb. Weiterhin sind vom Buddhismus auch viele Visualisierungs-Techniken bekannt, die man ebenso heute u.a. im Sport benutzt. Man atmet achtsam und stellt sich z.B. den Sieg vor oder wie man das gewünschte Zeit erreicht hat.

Meditation – Abgrenzungen

Arten der Abgrenzung

Es gibt verschiedene Arten der Abgrenzung. In einem schönen Yogabuch habe ich einmal folgendes gelesen: Gebet: „Ich spreche zu Gott.“ Meditation: „Ich höre Gott zu.“
D.h. bei einem Gebet formuliere ich z.B. meine Wünsche oder Sorgen. Bei der Meditation versucht man seine Gedanken abzuschalten und sich von einer höheren Quelle helfen zu lassen. Eine weitere Art der Abgrenzung ist die Trance und die Ekstase.

Man kann verschiedene Meditationstechniken zusammen mit Atemübungen anwenden – Trance und Ekstase benutzt man in der Magie sehr weitläufig, denn jedes magische Ritual wird in einem veränderten Bewusstseinszustand vollzogen. Die Meditation soll jedoch in den meisten Fällen nicht den Zustand von einer Trance oder einer Ekstase hervorrufen.

Wenn man sich in Trance oder Ekstase befindet, ist man sozusagen auf einer Astralreise. Das bedeutet, man verliert sein Bewusstsein und lässt sich zu einer höheren Quelle leiten.
Dies ist während einer Meditation nicht immer der Fall. Es ist dann keine Trance oder Ekstase. Man ist währenddessen nur sehr ruhig, entspannt und gelassen.

Noch eine Abgrenzungsart ist die spirituelle Besetzung: Diese benutzt man sehr oft beim Voodoo. Sie bedeutet, dass man seinen Körper freigibt an einen anderen Geist, eine Gottheit oder eine Energie, um gewisse Informationen zu erhalten. Die spirituelle Besetzung führt man in der Magie niemals allein durch. Sie sollte immer unter Beobachtung eines anderen Magiers stattfinden. In der Meditation ist dies nicht so, denn man soll seinen Körper nicht für eine andere Identität freigeben.

Meditation-Definition: Unter den Begriff „Meditation“ fallen viele verschiedene Techniken, die nicht nur von der Kultur oder jeweiligen Religion abhängen, sondern auch verschieden ausgedeutet werden können.

Als Beispiel: Die Auffassung der Meditation im Zen ist eine ganz andere als in der christlichen Meditation, und selbst innerhalb der erstgenannten Lehre des Zen gibt es mehrere Unterscheidungen. Zen-Meditation kann bedeuten, sich auf ein Koan (Kurzgeschichte oder Rätsel) zu konzentrieren, oder auch auf ein Mantra. Weiter kann auch die starke Konzentration auf den Atmen gemeint sein, wie auch die weniger starke Konzentration oder Achtsamkeit, wo der Meditierende alles Äußere um sich wahrnimmt: Bei letzterer Meditation kann der Meditierende alles um sich herum wahrnehmen; wo dennoch diese Konzentration durch gewisse Gedankenprozesse gestört sein kann, beachtet er dies nicht als Problem.

Deswegen kann man nicht genau sagen, was Meditation ist, weil sie von der jeweiligen Religion und Kultur abhängt. Man kann nur auf verschiedene Arten der Meditation hinweisen, wobei jeder das auswählen kann, was ihm in seinem jetzigen Entwicklungsstand weiterbringt.

Die Tiefe der Meditation eines erfahrenen Mönchs, der sein ganzes Leben der Spiritualität gewidmet hat und ausgereifte Techniken benutzt, wird sich natürlich unterscheiden von derjenigen eines „Anfängers“, der 10 Stunden arbeitet und 20 Minuten meditiert, um abzuschalten und ganz andere Meditationstechniken benutzt.

Zur Meditation gehören bestimmte Entspannungstechniken, Relaxation, wo es nicht nur um Entspannung geht, sondern auch um Bildung von Lebensenergie, Chi oder Prahna. Es geht darum, innere negative Gefühle zu analysieren, z.B. Zorn oder Hass, und gleichzeitig andere positive Gefühle zu erhöhen und zu stärken, wie z.B. Mitgefühl, Großzügigkeit, Geduld usw.

Im höheren Stadium der Meditation geht es darum, dass man in den gedankenlosen Zustand kommen und in ihm verweilen oder dass man die 1-Punkt-Konzentration sehr lange halten kann. Es ist nicht ausschlaggebend, auf was die Konzentration dabei gelegt wird. Es kann das Atmen, das magische Sigil oder ein Mantra sein.

In weiteren Texten werde ich noch verschiedene Traditionen der Meditation aufführen und beschreiben, wie sich diese entwickelt haben und wie die Meditation in unterschiedlichen Traditionen definiert wird. Im höchsten Stadium der Meditation kann der Meditierende feststellen, dass er nicht nur Körper, Gedanken und Gefühle ist, sondern auch Bewusstsein. Es geht dann darum, dass dieses Bewusstsein sich selbst beobachten kann und der Beobachtungsprozess mit dem Beobachtenden eins wird. Dies sollte das Ziel der Meditation sein, die zur Erleuchtung und weiteren höheren Zuständen führen soll.

Wie ich bereits erwähnt habe, sind die moderne Psychologie oder Achtsamkeitstraining ein wenig anders als die Meditation: In Achtsamkeitsübungen geht es mehr darum, bewusst im Hier und Jetzt zu sein. Achtsam zu sein bedeutet, den Fokus auf das zu setzen, was man gerade im Moment tut und nicht zu viele Gedanken zu haben, die einen ablenken oder daran hindern, im Hier und Jetzt glücklich zu sein.

Zur Meditation gehören auch Gebetsketten oder das Wiederholen von Mantras, die in jeder Tradition zu finden sind. Diese Mantraketten haben im Hinduismus 108 Kettenglieder, hier wiederholt man 108-mal z.B. den Namen von Shiva. Im Islam sind es die 99 Namen von Allah und in der christlichen Tradition sind es Gebetsketten, wo man gewisse Worte oder das Gebet Vater unser wiederholt.

Die ständige Wiederholung von Gebeten, Mantras oder Sätzen führen dazu, dass sich die Gedanken „beruhigen“ oder man in den Trancezustand kommt. In diesem Zustand verliert man das Gefühl des Hier und Jetzt und gelangt in höhere Zustände.

Fragen und Antworten

Unterschied zwischen „Saufen & Kiffen“ und Meditation

Hier besteht ein sehr großer Unterschied: Alkohol und Drogen helfen nicht, sondern unterdrücken nur. Viele Menschen konsumieren sie, weil sie glauben, dass sie die Lösung für alles sind. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die Meditation verändert Situationen ebenso wenig, sie kann jedoch die innere Einstellung ändern. Sagen wir, man hat zu Hause einen Hund und dieser hat Dreck auf dem Teppich hinterlassen. Wenn man einfach einen weiteren Teppich darüberlegt, wird sich die Ursache nicht verändern.

In der Meditation lernen wir, Dinge loszulassen, die wir nicht ändern können und konzentrieren uns auf die Dinge, die wir verändern können. So hat z.B. jemand seine Arbeit verloren. Um damit klar zu kommen, nimmt er Drogen und fängt an, Alkohol zu konsumieren. Hilft das? Nein, natürlich nicht! Er unterdrückt es nur und vergisst es für kurze Zeit durch den Rauschzustand.

In der Meditation dagegen sagen wir: „Ich kann es nicht ändern, dass ich meine Arbeit verloren habe und deswegen nehme ich es so an, wie es ist“.

Ich kann eine neue Arbeit finden oder mich weiterbilden, um eine noch bessere Arbeit zu bekommen. Das Problem wird dadurch nicht gelöst, aber es wird für uns kein Problem mehr darstellen. Wir verändern durch Mediation unsere Einstellung, es wird sozusagen der Blickwinkel erweitert. Es ist die Chance für eine Veränderung, für einen Neuanfang. Rein äußerlich hat sich nichts verändert, aber meine Reaktion, damit umzugehen und die Situation zu verbessern, ist anders. Das heißt nicht, dass man nichts tut! Es bedeutet, dass man sich auf die Dinge konzentriert, die man selbst ändern kann.

Das kann in allen Lebenslagen eingesetzt werden, ob es um Gesundheit, Geld oder auch um Beziehungen geht. Dies ist der Unterschied zwischen Konsum von Drogen und Meditation.

Bei der Meditation arbeite ich mit mir selber, verändere die Dinge, die ich verändern kann und lasse die Dinge ruhen, auf die ich keinen Einfluss habe. So bin ich mit mir selber im Gleichgewicht und habe mehr Zeit für andere Dinge.
Bei Drogen und dem Konsum von Alkohol verdrängt man nur für einen kurzen Moment, was die Situation zum Ende nur noch verschlimmert.

Welcher Unterschied besteht zwischen Saunabesuch, Massage und Meditation?

Wenn ich mich schlecht fühle, gehe ich in die Sauna oder zur Massage. Das sollte doch ausreichen – da brauche ich keine Meditation?!

Massagen oder Saunabesuche sind äußere Dinge. Meditation ist rein innerlich. Meditation bedeutet nicht, herumzusitzen und stumpf in eine Kerze zu schauen oder einfach träumend herumzuliegen. Meditation bedeutet, dass ich in mein Inneres gehe, meine Gedanken beobachte und im besten Fall auch die Gedanken stoppen kann. Ich verstehe dann, woher meine Gedankenströme oder Energieströme kommen und wie ich diese positiv lenken kann.

Ich kann bis zu einem gewissen Grad auch bei einer Massage oder während eines Saunabesuchs meditieren. Bei einer tieferen Meditation oder bei Astralreisen ist das natürlich so nicht möglich, da ich andere Voraussetzungen dazu benötige. Entweder meditiere ich im Liegen, damit ich das Gefühl vom Körper verlieren kann und keine Angst haben muss, zu fallen oder mir weh zu tun. In den östlichen Ländern ist es Tradition, beim Meditieren in der Lotusposition zu sitzen. Diese Position wird gerne genutzt, weil man hierbei auch einschlafen kann, ohne umzukippen. Besonders gut ist sie bei einer sehr tiefen Meditation.

Des Weiteren ist die Meditation so etwas wie eine innere Reinigung: Duschen und Zähne putzen sind eine rein äußere Reinigung. Meditation hingegen bewirkt innerliche Reinigung. Ich beobachte, welche Reaktionen ich am Tag oder generell habe. Warum reagiere ich so, wie ich reagiere? Ich frage mich, ob ich es verändern kann. Dies gehört zur Introspektion.

Natürlich hat die Meditation auch etwas Entspannendes und ein Saunabesuch oder eine Massage sind sehr gut zur Vorbereitung auf die Meditation. Währenddessen kann ich auch schon bestimmte Übungen machen. Zum Beispiel kann man ein Mantra wiederholen oder die eigenen Reaktionen reflektieren: Wo habe ich richtig oder falsch reagiert, was kann ich das nächste Mal anders machen? Ich lasse los, was ich nicht verändern kann. Ich mache Pläne und tue, was ich selbst verändern kann oder sollte, damit die Dinge besser laufen können. Diese Art der Entspannung ist sehr gut!

In der Meditation geht es grundsätzlich nicht nur um Entspannung. Es geht mehr darum, sich selbst zu erkennen. Zu sehen, dass wir nicht nur dieser Körper, diese Gedanken, Gefühle und Energie sind, sondern, dass wir auch Bewusstsein sind. Wir sind etwas, das man als Seele bezeichnen kann. Auch wenn man glaubt, dass es nicht gut ist, kann man in der Meditation viel erleben. Es geht darum, mit dem Inneren zu arbeiten, es zu steuern und das innere Gleichgewicht zu finden. Das ist der größte Unterschied.

Es gibt immer etwas, weswegen man sich aufregen kann, oder worüber man sich freuen kann.

Ich meditiere und bete lange Zeit und habe immer wieder das Gefühl, es passiert nichts?

Warum ist das so oder mache ich vielleicht etwas falsch?

Sehr oft kommen Leute mit der Frage zu uns: Warum erlebe ich keine Veränderungen, wenn ich mich in Meditation übe? Oder mache ich grundsätzlich etwas falsch?

Am Anfang ist es erst einmal wichtig, dass man die Meditation und das Gebet regelmäßig ausübt. Das Gebet bedeutet, ich spreche zu Gott, und in der Meditation höre ich Gott zu. Das Problem aber, weshalb Menschen nach vielen Jahren der Mediation nichts Besonderes erreichen oder erleben, liegt an einer ständigen Erwartungshaltung und dass Mediation zu sehr als eine einfache mentale Technik angesehen wird.

Genauso ist es auch beim Yoga. Aber das Wort Yoga bedeutet „Verbindung“: Verbindung zwischen der individuellen Seele des Menschen mit dem Göttlichen. Genauso ist es auch bei der Mediation: Solange die Konzentrationsübungen nicht mit ausreichender Spiritualität verbunden sind und der starke Wunsch, seine eigene Seele zu befreien, nicht vorhanden ist, bleibt jede Meditation nur eine einfache Technik. An dieser Technik ist grundsätzlich nichts auszusetzen, aber wenn jemand wirklich tiefer gehen möchte, so muss Er oder Sie sich mehr auf die eigene Seele und die entsprechenden Techniken konzentrieren (z.B. Lotusblüten -Meditation, Konzentration auf ein Mantra oder auf die Worte Liebe und Vertrauen (Glaube).

Die meisten Menschen fangen mit der Meditation an, weil sie etwas erwarten und sich wünschen, etwas Bestimmtes sehen oder erleben zu können. Vielleicht, mit einem Engel oder einem Toten zu kommunizieren oder eine Astral-Reise zu erleben, aber das Problem in diesen Fällen ist, dass es immer nur in eine Richtung geht – und zwar nach außen. Diese Wünsche sind vergleichbar mit den Wünschen nach einem Auto, einem Haus oder nach Geld. Ich möchte nicht sagen, dass man solche Wünsche nicht haben sollte oder darf, man kann solche Wünsche durchaus haben und das ist auch vollkommen okay. Man muss sich aber im Klaren sein: Das ist mein Wunsch, das möchte ich erreichen und dorthin soll meine Reise gehen.

Wenn dem Unterbewusstsein nicht klar ist, was man eigentlich will und warum, wird man es nicht erreichen… aber warum sind wir Menschen eigentlich hier? Das höchste Ziel ist nicht etwas, das uns die Zeit nimmt, oder etwas zu erreichen – nehmen wir einmal an, wir erreichen Ruhm… schön, doch da jede Medaille zwei Seiten hat, werden wir dadurch auch einige Neider und auch Feinde bekommen! Wir werden unseren Reichtum auch nicht in eine neue Welt mitnehmen können. Wir eignen uns vielleicht bestimme Fähigkeiten an, aber bringen uns diese Fähigkeiten auch wirklich näher zu Gott? Das ist eine Perspektive, die heutzutage viele Menschen außer Acht lassen.

Es ist schon okay, mit der Meditation als eine einfache Technik zu beginnen: Ich beobachte meinen Atem, ich stelle mir vor, wie das Licht zu mir kommt oder wie eine Lotusblüte in meinem Sonnengeflecht wächst. Diese Mediation kann ich sehr empfehlen. Wenn jedoch kein starker Wunsch vorhanden ist, die Unendlichkeit zu erlangen, wird alles nur auf der Oberfläche verweilen und wir werden enttäuscht werden. In allen Welt-Religionen sind große Seelen (Magier, Heilige) beschrieben, die ein Teil verschiedener Wunder waren. Zum Beispiel Buddha, Krishna, Jesus, Mohammed…. Diese Wunder haben den Ursprung in unserer Seele, die ein Teil der Göttlichen Quelle ist! Um die Seele wirklich erfahren und auch erreichen zu können, muss man sich täglich von allen negativen Gedanken und Zweifeln verabschieden – nur so kann man die inneren Kräfte aktivieren und auch erreichen.

Man kann diese Erfahrungen nur machen, wenn man die notwendige Motivation auch in sich trägt. Die richtige Motivation ist: Ich will meine eigene Seele erreichen, ich will die Unendlichkeit erreichen und dabei verliere ich meine Aufmerksamkeit nicht an negative Gedanken. Ich mache es nicht nur für mich, sondern auch für das Wohl meiner Mitmenschen.

Buddha hätte nie die Erlösung erlangt, wenn er nicht meditiert hätte mit dem tiefen Wunsch, seinen Mitmenschen und -wesen helfen zu wollen. Wenn er das nur für sich und sein Ego gemacht hätte, so hätte er diesen Zustand niemals erreicht. Durch sein reines Herz und die Führung von dem Großen Meister von Shambala hat er die Weisheit und die Kräfte erlangt. Alle Heiligen sagen, man solle beten, aber was bedeutet ständiges Beten heutzutage?

Eckart Tolle sagt, man solle im Hier und Jetzt sein – ohne Gedanken. Sei mit der Aufmerksamkeit bei dem Positiven, bei dem Ewigen in dir. Versuche die Erlösung deiner eigenen Seele zu erreichen und alles andere wird dir gegeben. Wenn man aber alles Andere (Materielle) erreichen möchte, zum Beispiel mehr Geld usw., wird dies zur Folge haben, dass man sich in seiner eigenen Illusion verwickelt.

Was bei den Menschen, die nichts erreicht haben, falsch lief, war, dass sie nicht genügend wahrhaftig zu sich selbst waren!! Nicht genügend selbstkritisch über die negativen Gedanken und Gefühle. Denn die Kontrolle der negativen Gedanken und Gefühle steht am Anfang von einer sehr tiefen Meditation und auch am Anfang dazu, dass man Großes erreichen kann. Deswegen ist Introspektion und Selbstreflexion so wichtig!

Techniken für Fortgeschrittene

7 Tage in der Dunkelheit

Die Technik des Aufenthaltes in der Dunkelheit, die weiter beschrieben wird, ist nicht für Anfänger geeignet. Z.B. Hat Darinka eine Frau getroffen, die auch in der Dunkelheit war, und es war für sie ein unglaublich stressiges und negatives Erlebnis. Es ist, wie ins Fitnessstudio zu gehen und auf Anhieb 200 kg heben zu wollen. Die Hantel zerquetscht einen.

Diese Technik ist für Menschen geeignet, die mindestens seit 3 Jahren regelmäßig meditieren. Es ist nur ein ungefährer Zeitraum, er kann kürzer oder länger sein. Es hängt eher davon ab, wie tief man hineingeht. Außerdem ist diese Technik nur für diejenigen, die Alkohol, Zigaretten und Drogen meiden. Sollte man einmal monatlich eine Zigarette rauchen oder nach dem Essen ein Glas Wein oder Schnaps trinken, dann ist es kein Problem. Wenn man jedoch seine psychischen oder physischen Probleme mit Alkohol löst oder man sich nur auf diese Weise entspannen oder unterhalten kann, dann ist diese Technik nicht geeignet.

Des Weiteren ist diese Technik nur für Menschen geeignet, die auch ihre Ernährung umgestellt haben. D.h., dass sie sich gesund und ausgeglichen ernähren und sie in die Richtung der Vegetarier gehen. Sie müssen nicht strenge Vegetarier sein, es ist jedoch besser, wenn sie es sind. Diese Technik ist auch nicht für Menschen geeignet, die psychische Probleme haben und schnell depressiv werden. Ein geistig reifer Mensch sollte stress- und problembeständig sein und sollte Probleme positiv lösen können. Das Gleiche gilt für unser früheres Leben. Es gibt verschiedene Techniken, wie man in frühere Leben gelangen kann; es ist aber auch nichts für Anfänger. Wenn ein Mensch in diesem Leben seine Probleme nicht lösen kann, dann wird es ihm die Kenntnis seiner vergangenen Leben nur erschweren.

Zum Beispiel: Jemand hat eine schlechte Beziehung mit seinen Eltern. Er geht in vergangene Leben und sieht da, dass seine Mutter ihn im Vorleben vergiftet hat und in einem anderen hat ihn sein Vater verkauft. Sein psychisches Problem mit seinen Eltern wird noch größer sein.

Hat man jedoch hunderte von geistigen Büchern gelesen, meditiert seit einigen Jahren regelmäßig, ernährt sich gesund und ist psychisch und physisch stabil, dann ist diese tiefergehende Technik sehr geeignet.

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Vorteile des Aufenthaltes in der Dunkelheit:

Ein Aufenthalt in der Dunkelheit ist für ein paar Sachen angebracht:

1. Um sich über die Ziele und inneren Motive klarzuwerden – das heißt, sich klarzuwerden, welche Ziele man in der körperlichen, geistigen, geistlichen, professionellen und Beziehungssphäre hat. Es ist notwendig, sich zu fragen, wieso man solche Ziele hat und dann immer wieder zu fragen: Wieso? Wieso? Wieso? Die meisten Menschen haben keine klar gesetzten Ziele, und falls doch, wissen sie schon gar nicht, wieso. Der Adept sollte in die Tiefe gehen, die Seele der Persönlichkeit und das Karma berühren und sich die Verbindung zwischen sich, seinen Zielen und allem Lebendigen und Nichtlebendigen nahebringen. Erleuchtung, genauso wie große physische oder finanzielle Änderungen im Leben, kann man nur dann erreichen, wenn man dies nicht nur für sich tut (zum Beispiel Buddha oder Milarepa), sondern eventuell für die nächste Familie.

Den Aufenthalt in der Dunkelheit muss man als den Tod seiner alten und die Geburt einer neuen Persönlichkeit sehen!

Man muss sich sein bisheriges Leben ansehen, und zwar nicht nur aus eigener Sicht, sondern auch aus der Sicht anderer Menschen. Dazu muss man beim Aufenthalt sein Ego aufgeben!

2. Um die Empfindlichkeit zu verbessern – es ist notwendig, seinen Geist zu beobachten: Wer ist derjenige, der denkt? Woher kommen die Anlässe für mein Handeln? Wer ist derjenige, der Angst hat, sich langweilt oder Visionen hat? Vor dem Aufenthalt empfehlen wir, auch diesen Artikel zu lesen: 5 innere Stimmen. Versuche, verschiedene Emotionen und Gedanken den einzelnen Elementen und Chakren zuzuordnen und sie anhand der Anleitung zu beherrschen. Es ist notwendig, ganz im HIER und JETZT zu sein!

3. Um den Kontakt mit den einzelnen Elementen und Wesen aufzunehmen, mit dem Ziel, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

4. Um den Kontakt mit dem eigenen Schutzengel aufzunehmen, eventuell mit dem Wächter der Schwelle, sie zu besiegen und sich mit ihnen anzufreunden und sich dann mit ihnen auf Astralreisen zu treffen! Der Wächter der Schwelle wird in einer Form auftauchen, die einem Angst einjagt (meistens in der Form einer großen Spinne oder Schlange). Man muss sich mit ihm anfreunden und ihm seine eigene Kraft und seinen Mut zeigen.

5. Geburt einer neuen Persönlichkeit – wenn man sich nach einiger Zeit klar darüber wird, was, wieso und wozu man das will, immer WOZU, WOZU, WOZU fragt, dann wird empfohlen, auch die Motivation hinzuzufügen, anderen Menschen zu helfen. Es ist gut, wenn man sich selbst als eine neue, bessere Version seines Ichs vorstellt und sich mit dieser neuen Vorstellung identifiziert. Man stellt sich also vor, was man macht, wie man es macht und weshalb man dies macht.

HIER kannst du weiterlesen: Persönliche Bericht von Darinka: 7 Tage in der Dunkelheit.

HIER kannst du mehr über Darinka lesen!


Meditation bei Sonnenaufgang und sich mit der Gottheit verbinden

Bei der Meditation ist es sehr gut, bei Sonnenaufgang aufzustehen und dann 30 Minuten zu meditieren. Am besten auch, die Mantras mitzusingen und erst dann die stille Meditation zu beginnen. Hierbei ist unwichtig, welches Mantra ihr wählt. Ich verlinke hier auch etwas zu den Elementen und wie man lernt, diese zu beherrschen.

Danach kann man sich schlafen legen, der Schlaf wird dann aber nicht mehr so tief und relativ kurz sein. Dadurch, dass der Schlaf nicht mehr so tief ist, kann man die Astralreise trainieren. Durch das ständige Aufwachen und Einschlafen kann man die Zwischenzeit von Traumwelt und realer Welt besser fühlen.

Eine weitere Technik ist es, sich ein besseres Ich vorzustellen, bei dem man sich alle möglichen Aspekte vorstellt, wie man sein möchte. Stelle dir vor, was du gern sein möchtest. Stelle dir vor, was du erreichen möchtest. Danach kannst du dich mit dieser Gottheit verbinden. Im Buddhismus und Hinduismus gibt es Rituale zur Verehrung von göttlichen Eigenschaften. Dabei stellt man sich vor, dass diese göttlichen Aspekte auch in einem selbst vorhanden sind und dass man sie erwecken und sich damit verbinden kann. Diese Technik ist wirklich nur für Fortgeschrittene geeignet, da es bei Anfängern zu Verzerrungen der Realität kommen kann. Es wäre nämlich nicht gut, wenn sich jemand vorstellt, er wäre Superman und sich auch so verhält. Man darf den Bezug zur Realität nicht verlieren. Es geht mehr um die inneren Eigenschaften, Charakter-Eigenschaften und Arbeit.

Meditation über die Leere

Bei dieser Meditation muss jeglicher Unterschied zwischen dem Meditierenden und dem Gegenstand der Meditation verschwinden. In dieser Einheit versucht man, sich bewusst zu werden und zu erleben, dass alles Energie ist. Alles ist Vibration. Zwischen uns und etwas anderem gibt es keinen Unterschied, weil alles Energie und Bewusstsein in der Entwicklung ist. Diese Technik ist sehr wichtig, aber sie hilft nur dann, wenn der Mensch karmisch bereit ist und bereits sehr gute Fortschritte in der Introspektion gemacht hat! Ich kann mir sagen: Ich bin Licht, Energie und Bewusstsein.

Eine weitere Stufe ist es, wenn sich derjenige, der sich konzentriert, der Gegenstand seiner Konzentration und der Prozess der Konzentration vereinen (nur für sehr Fortgeschrittene!). Der beobachtete Gegenstand ist in diesem Fall unser Bewusstsein selbst; es soll sich mit dem Prozess der Beobachtung und dem Beobachter selbst vereinen. Zuerst im Verstand, dann im Gefühl und schließlich im Geiste. Dies ist direkte Weg zum gedankenlosen Zustand und zu höhere Sphären!

Wie befreit man sich vom eigenen Ich? Werden danach alles Verlangen, alle Wünsche und Begierden verschwinden?

Wenn man alle seine Wünsche los wird, hört man auf zu existieren. Sie müssen also existieren, aber aus egoistischen Wünschen werden uneigennützige. Die Wünsche verschwinden also nicht, aber ihre Motivation ist anders.

Zum Beispiel: Jemand möchte ein großes Haus haben. Wenn man es nur deshalb will, weil man damit prahlen kann oder besser sein will als der Nachbar, dann ist es ein egoistischer Wunsch. Solch ein Wunsch wird kein Glück bringen. Wenn man jedoch sagen würde, dass man ein schönes Zentrum bauen möchte, wo Menschen meditieren und etwas mehr über vegetarische (vegane) Ernährung erfahren können, dann ist es zwar der gleiche Wunsch, aber mit einer ganz anderen Motivation. Und diese Motivation ist selbstlos.

Es ist natürlich immer individuell, ob eine Motivation selbstsüchtig oder selbstlos ist und jeder muss sich den Spiegel selbst stellen. Man befreit sich von selbstlosen Wünschen, indem man begreift, wer man ist. Das heißt: „Ich bin eine Seele.” Aus der Sicht der Seele haben dann diese Wünsche schon eine andere Struktur. Der Wunsch an sich bleibt, aber mit einer anderen Motivation. Buddha hat das Leben nicht gebraucht, er musste sich nicht zeigen. Seine Motivation zum Leben lag aber darin, dass er eine gewisse Energie und Erkenntnis erlangt hat und diese weitergeben wollte.

Ein anderes Beispiel: Jemand möchte inkarniert werden, weil er etwas noch nicht erreicht hat, er war noch kein Millionär – dieser Wunsch ist egoistisch. Jemand anderes inkarniert; er möchte Millionär sein, damit er dieser Welt helfen kann – er möchte zum Beispiel Kindern in Kinderheimen Bildung verschaffen. Oder er möchte ein Buch darüber schreiben, dass es eine astrale Welt gibt. Es handelt sich um die gleiche Million, aber die Motivation dahinter ist eine völlig andere. Im ersten Fall geht es um einen egoistischen Wunsch und der Mensch wird unglücklich sein, weil es ihm nicht gelingt, zu erfüllen, was sein Ego erreichen will. Genauso wird derjenige auch unglücklich, wenn er sein Ziel erreicht hat, weil es leer ist und nichts bringt. Der zweite Mensch hingegen wird immer erfüllt sein, weil er sich immer fragen wird: „Habe ich alles dafür getan, dass es gut wird?” Und wenn die Antwort eines Tages „Ja“ lautet, dann ist dieser Mensch in Frieden.

Musik und Worte sind zwar Geräusche, sie können allerdings so angewendet werden, dass sie die Stille, Ruhe und Frieden erschaffen.

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Nicht, was geschieht, aber wie wir darauf reagieren, entscheidet über unser Schicksal.

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Wenn der Körper, der Geist, die Gedanken und Seele in Einheit sind, kann man Großes vollbringen. ~ Magierin Damona

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