Voodoo Magie

Voodoo Zauber ☩ Rituale ♰ Tipps ♱ Tricks

Voodoo

Geschichte, Grundlagen & Hintergründe

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Das Wort Vodun, von dem sich das haitianische Voodoo ableitet, stammt aus der Afrikanischen Fon-Sprache. Vodun bedeutet „Gottheit" ebenso wie „Idol" oder "Geist".

Die Geschichte des Vodoo beginnt nicht, wie viele Menschen annehmen, um 1500 nach Christus in Haiti, sondern ca. 15.000 Jahre vor Christus in Afrika. Somit ist die eigentliche Quelle des Voodoos Ägypten und zwar bei den Pyramiden. Dort war das Volk, welches sich später Yoruba nannte versklavt im Dienste der Pharaonen und Priester. Dieses Volk wurde später freigelassen, hat aber nie die unglaublichen Dinge vergessen. Es herrschte eine tiefe Bewunderung, Glauben an Gott, und das Volk versuchte die Kenntnisse über Gott, den Engeln und der Geister aufrechtzuerhalten. Die Yoruba durchquerten zu dieser Zeit Afrika von Ägypten au über eine Route, die Afrika von der Mitte des Nils bis zur Mitte des Nigers kreuzt.

In Afrika auf dem Gebiet des heutigen Nigeria, befand sich eine Kultur welche wir Heute als Nok-Kultur bezeichnen.

Wahrscheinlich zwischen 200 und 500 vor Christus traf nun die Völkergruppe der Yoruba auf die Nok-Kultur, und begann langsam mit dieser zu verschmelzen. Unter der Führung von König Oduduwa der Yoruba, lies sich sein Volk zu dieser Zeit in der schon bestehenden Stadt Ile-Ife nieder, welche als heilige Stadt der Einheimischen Bevölkerung galt. So ist wahrscheinlich im Yoruba-Reich entstanden welches den Voodoo weitertragen sollte.

Im Jahre 1492 nach Christus entdeckte Kolumbus eine Insel der er den Namen „Hispaniola" gab. Die Ureinwohner Hispaniolas erwiesen sich als schlechte Sklaven und sehr krankheitsanfällig. König Karl V. von Spanien ordnete die Verschleppung von 20000 Schwarzen aus Afrika an um die Nachfrage der spanischen Siedler auf Hispaniola (Haiti) und Kuba nach Sklaven zu befriedigen. Da zwar viele, aber nicht alle, der schwarzen Sklaven der Völkergruppe der Yoruba angehörten, begannen bald die Kulturen und Religionen zu verschmelzen und legten so den Grundstein für das heutige Voodoo in der Karibik. So entwickelte sich langsam auf Haiti die Religion Voodoo, Umbanda und Candomble in Brasilien, Santeria in Kuba. Die Sklaven dürften zwar Ihre Gottheiten nicht offiziell verehren und wurden zu Christentum gezwungen, sie haben aber einen Ausweg gefunden.

Voodoo

Die Sklaven haben die Parallelen zwischen christlichen Heiligen und Voodoo Gottheiten gefunden. So wurde Erzulie als Maria Magdalena, Yemaya als Mutter Maria und Legba als heiliger Petrus verehrt. Es gibt im Voodoo keinen heiligen Busch, nach denen sich alles richtet, deswegen ist Voodoo sehr flexibel. Auch in Afrika, wenn ein Problem gekommen war mit dem die Schamanen des Clans nicht fertig wurden, wurden Boten verschickt. Diese Boten haben sich auf die Suche in benachbarte Länder begeben. Die Boten haben nach anderen Schamanen, Kulten oder Priestern gesucht, die das Problem lösen sollten. Wenn so ein Kult gefunden wurde, wurde dieser mit den neuen Priestern in bestehende Voodoo Verehrungen mit integriert. Auch heute kommen neue Kulten, Laos und Gottheiten dazu und die Anthropologen haben mehr als 600 verschiedenen Laos, Geister und Gottheiten gefunden.

Voodoo Altar

Heute geht man davon aus das in der Zeit von 16. bis 19 Jahrhundert zwischen zehn und zwölf Millionen Menschen aus Afrika deportiert wurden. Von den Überlebenden gelangen vermutlich etwas mehr als vierzig Prozent in die Karibik (v. a. nach Haiti, Kuba und Jamaika), etwa ebenso viele nach Brasilien, circa fünf Prozent nach Nordamerika und die Übrigen ins spanische, französische und niederländische Südamerika. Dadurch das der Voodoo ziemlich flexibel ist fallen die Vorgehensweisen, Verehrungen und Rituale auf Kuba, Haiti oder Brasilien ganz verschieden aus.

Im Geschichtsbewusstsein der Haitianer kommt dem Voodoo bei der Verschwörung in Bois Caiman sowie in der sich anschließenden Haitianischen Revolution eine außerordentliche Bedeutung zu. Dies hat den Voodoo zu einer Art Nationalreligion Haitis gemacht. So stößt man bis heute im Voodoo auf eine militärische Symbolik, die in den anderen afroamerikanischen Religionen nicht zu finden ist. Sie führte zur Gründung des ersten unabhängigen Staates in Lateinamerika durch die ehemaligen Sklaven. Die heilenden Rituale wurden bei dem Kampf umgekehrt und zur Vernichtung, Vergiftung und Ausrottung des Feindes (weiße Europäer, die in der Kolonialgesellschaft die Elite bildeten) benutzt.

In Benin wurde Voodoo 1996 offizielle Staatsreligion. Am 4. April 2003 wurde Voodoo zur offiziellen Religion auf Haiti erhoben. Priester und Priesterinnen haben nun auf Haiti dieselben Rechte wie ihre katholischen Kollegen. Sie dürfen offiziell Ehen schließen, Taufen durchführen und Begräbnisse leiten. Vor wenigen Jahren wurde der Voodoo durch den Papst als eigenständige Religion anerkannt, da durch den Voodoo Priester die meisten Heilungen erfolgten und so bekannt wurden. Aber Voodoo Priester haben es auch Heute nicht leicht. Es gibt immer noch Verfolgungen und Hexenjagd.

Voodoo Magie

Weiße Magie

Es ist eine Verbindung zu Geistern und Gottheiten. Die Götter, Ahnen und Geister werden in der Voodoo Magie um Hilfe gebeten und man verehrt sie. Ein Voodoo Priester versucht Kontakt mit den Göttern und Geistern aufzunehmen, die er durch Gebete und große Rituale herstellt. Außerdem muss er die Götter und Geister positiv stimmen, damit sie ihm bei den Dingen helfen wie er sie braucht. Der Kontakt zu den Göttern oder Geistern beginnt in einem Trance Zustand, gleichzeitig werden dort die Opfer ausgewählt, die man für den Auftrag braucht.

In der Voodoo Magie gib es verschiedene Heilrituale durch die schon viele Leben gerettet worden sind. Manche Menschen verbinden die Magie eher mit etwas nicht Gutem oder sagen ihr sogar etwas teuflisches nach. Bei unserer Arbeit wird mit göttlichen Gebeten und Lichtträgern gearbeitet, so wird sicher gestellt das nichts negatives bei uns mit einfließen kann. Wenn man Voodoo Magie anwenden kann und zwar richtig anwenden kann, so kann einem das u.a Gesundheit, Erfolg und Glück bringen.

Voodoo Praktiken

Wanga, Gris-Gris, magische Puppen

Wanga oder auch Ounga ist ein Überbegriff und hat zwei Bedeutungen. Zu einen Magie als solche und eine Sache, die mit Magie verbunden ist. Wanga und Ounga kann etwas sein was rein Astral ist, was so viel heißt wie Virtuell, man kann es also nicht sehen. Das bedeutet ein Magier hat ein Ritual vollbracht und dieses Ritual hat eine Wirkung z.B ein Mensch wird sich plötzlich für eine Frau interessieren oder erfolgreicher sein oder auch das ein Mensch verflucht wird und Pech hat. Es kann aber auch sein das man diese Magie mit einbindet, was bedeutet das ein Magier sich auf Eigenschaften, Dinge die passieren sollen und er diese Dinge mit z.B einem Anhänger verbindet, konzentriert. Man kann es sich so vorstellen das wenn man ein Geschenk bekommt das magisch bearbeitet wurde, was bedeutet mit diesem Geschenk wurden Rituale vollzogen.

Ein Unterbegriff ist Gris-Gris. Gris-Gris ist eigentlich immer Etwas was als Schutzamulett dient. Gris-Gris kann jede beliebiger Gegenstand sein, die für den Magier oder Klienten in Ordnung ist. Bei der Herstellung von Gris-Gris Säckchen gibt es gewisse Richtlinien die man im Voodoo immer beibehalten soll. Die erste Richtlinie: diese Säckchen haben im Inneren drei bis dreizehn Bestandteile. Ein Bestandteil ist eine Pflanze, eines ist von einem Tier und eines ist ein Stein. Welche Bestandteile von Pflanzen, Tieren oder Steinen gebraucht werden hängt von den Analogie Gesetzen ab, die man bei der Magie oder im Voodoo benutzt.

Jedes Gris-Gris hat eine magische Richtung. Das bedeutet es soll eine Sache herbeizaubern, was auch heißt es muss eine Gottheit eingeweiht sein. Bei der Herstellung muss man immer eine Zeremonie machen, indem diese Gottheit sagt was man in diesem Fall in die Säckchen hineingeben muss. Wenn man diese Fähigkeiten von Astralreisen oder übersinnlicher Kommunikation nicht hat, dann muss man sich nach der Literatur und den Analogie Gesetzen richten.

Jedes Gris-Gris Säckchen muss man beräuchern und diese Räucherung muss der Gottheit entsprechen der es gehört. Bei dem Ritual müssen Magier besprechen und darauf atmen und sozusagen damit beleben. Es gibt von Gris-Gris eine Flüssigkeit, die sehr oft Öl ist, die man bei einer Gottheit zur Opferung oder der Ehrung dessen benutzt. Es muss eine Flüssigkeit sein die der Gottheit bzw. dem Ziel entspricht. Grundsätzlich ist es so das Gris-Gris mindestens drei Dinge enthalten soll und maximal dreizehn. Es muss auch eine spezifische Farbe haben, die wiederum davon abhängt zu welcher Gottheit es eingeweiht wurde.

Im Voodoo wurden oft auch magische Puppen benutzt. Die Puppen hatten den Vorteil das manche Menschen sich leicht vorstellen konnten das diese Puppe eine Art Gottheit darstellt. Diese Puppe kann genau so dein Freund als auch dein Feind sein. Man benutzt heutzutage nicht nur Geburtstage, Namen oder Fotos, man kann sich auch Gegenstände von den Opfer oder denen man helfen will nehmen. Egal ob es sich um positive oder negative Magie handelt, je mehr man sich mit dieser Puppe befasst, mit dieser Puppe spricht oder als Beispiel Ihr Opfergaben zur Verfügung stellt, desto besser wird diese Magie auch wirken. Hier ist der wichtigste Punkt das unsere Konzentration der Energie gilt. Egal ob du deinen Feind verfluchen willst, deinem Freund helfen willst oder eine Gottheit um Hilfe bittest, bei der Einweihung und Herstellung von den Puppen muss man ihr viel Aufmerksamkeit schenken. Wenn diese Puppe eine Gottheit darstellt die ich verehren möchte muss ich mindestens einmal pro Woche Zeit finden um eine Kerze anzuzünden. Wenn es sich um einen Schadenszauber handelt, dann muss ich bei Vollmond meinen Fluch wiederholen bis ich fühlen kann das es der Person schlecht geht. Wenn es sich um positive Magie handelt ist von Vorteil wenn die Puppe bei der Person liegt die geheilt werden soll.

Voodoo Religion

Grundlagen:

Der zentrale Kern im Voodoo besteht aus Ahnenverehrung und Wiedergeburt, Verehrung der Loa (Gott, göttliches Wesen, guter Geist) und Orakel (Zukunftsdeutung, Wahrsagen). Im Voodoo glaubt man an die Wiedergeburt. Die Taten eines Menschen beeinflussen sein jetziges und nächstes Leben. Hat sich ein Mensch gut, rechtschaffen und gläubig verhalten, hat er die Chance zum Loa (Gottheit) aufzusteigen. Somit wird ihm Macht und Einfluss zuteil, aber auch Möglichkeit gegeben, die Welt mitzugestalten. Hat sich ein Mensch weder allzu gut verhalten, noch war er böse, dann wird er neuerlich als Mensch wieder geboren und es beginnt ein neuer Zyklus für Ihn. In dieser Hinsicht hat Voodo gewisse Ähnlichkeit mit dem Hinduismus, die oben genannt als Karma bezeichnet: "Alles kommt zum Absender zurück!"

War ein Mensch nicht sehr gut in seinem Leben, so kann es sein das er in seinem nächsten Leben von dem Loa Sanktionen bestraft wird. Dies können geistige und oder körperliche Behinderungen sein. Was aber im Voodoo Glauben eher weniger der Fall ist und hauptsächlich leichte Vergehen betrifft. Schwerwiegende Vergehen hingegen werden mit Unglück oder Krankheit, oder der Wiedergeburt als Tier gestraft. Jeder Loa, Geist und jeder Diab hat eine eigene Persönlichkeit. Die Laos sind nicht nur böse oder gut. Wie Menschen haben sie ihre gute und schlechte Seiten und Gefühle. Viele Laos haben als Menschen oder Könige gelebt und dadurch das die sich so hoch entwickelt haben, wurden sie zum Loa (Gottheit) erhoben. Jeder kann dann zum Loa (Gottheit) beten und opfern und als Gegenleistung Hilfe bekommen. Voodoo ist keine Religion die von dem täglichen Leben abgetrennt ist. Laos brauchen Menschen und Ihre Aufmerksamkeit und Opfergaben, Menschen brauchen Segen und Energien von Gottheiten (Laos). Deswegen hat jede Hütte einen kleinen Altar wo Ahnen, Geister und Laos verehrt werden. Bei jeder Gelegenheit bittet man um Energie, Segen, Liebe und positive Einfluss und dafür bringt man die Opfergaben und macht die Zeremonien und Rituale. Bei Verehrung berücksichtigt man immer die Charakterzüge, Vorlieben und Eigenschaften vom jeweiligen Loa. Deswegen fallen die Rituale je nach Gottheit und Anlass unterschiedlich aus. Laos, Gottheiten und Ahnen können gut gelaunt, aber auch wütend oder gar beleidigt sein.

Voodoo Zauber

Der scheinheilige, leicht desinteressierte alte Mann (Als Gott) mit Rauschebart und mega lomanischen Anwandlungen existiert für einen Voodooisten nicht. In Voodoo verehrt man zwar Bon Dieu als Ursprung und Urgott, aber dieser Urgott hat auch die Verantwortung den Menschen und Laos für die Erde und den Himmel gegeben. Deswegen beten die Voodooisten zu Loa um Stärke und positiven Einfluss.

Viele Glaubensrichtungen haben eine sehr vereinfachte Sicht des Himmels. Man kann unvorstellbare Gräueltaten vollbringen, solange man zum einem "Club" gehört, sich gewissen Ritualen unterwirft oder auf ein "Club-Konto" was spendet, ist alles wieder in Ordnung. Im Voodoo ist dem mit absoluter Sicherheit nicht so. Untaten können den Zorn und Unwillen eines oder in ungünstigen Fällen sogar mehrerer Loa, auf den Gläubigen ziehen. Dieser kann sich auch nicht von einem Priester von seinen Taten freisprechen lassen. Nein, der Täter muss seine Taten bereuen für sie geradestehen und selbst seinen Frieden mit dem Mysteres (Loa - Plural) schließen. Ein Priester kann zwar fürsprechend einschreiten und versuchen die Mysteres für den Übeltäter günstig zu stimmen, aber er kann diesen nicht von seinen Sünden los sprechen.

Auch sind sie es, welche die Strafen über den Übeltäter verhängen und nicht der Mensch.

Hier werden die Voodoo Gottheiten dargestellt, wie es traditionell überliefert wurde. In dem Abschnitt Candomble (Voodoo) und die Einheit der Religionen präsentieren wir unsere Sicht und Zusammenhänge, wie wir sie in unserer Voodoo- und weiß magischen Praxis benutzen.


Voodoo Gottheiten

Rada- und Petro-Loa

Es gibt in der Voodoo Magie die „guten" und die „bösen“ Gottheiten, die man bezeichnet als „Rada“ die Guten und „Petro“ die Bösen, dämonischen Gottheiten. Generell wird es so gehandhabt das man ganz individuell entscheidet was gut oder was böse ist, das überlässt man der Entscheidung des Priesters. Zum Beispiel ist es auch möglich das Petro-Loa für etwas Gutes genutzt werden. Allerdings lassen sich die beiden Ausrichtungen nicht so einfach trennen wie z.B. Engel und Dämonen. Die Loa der Rada-Gruppe dienen eher der Erschaffung, dem Aufbau und der Erhaltung des Lebens, Angehörige dieser Familie sind Gottheiten wie der Waldgott Loco, der Meeresherrscher Agwé und die Schönheitsgöttin Erzulie.... Einige Gottheiten lassen sich beiden Seiten zuordnen. So kann Legba, gutes oder auch sehr böses tun. Die reinen Petro-Loa bilden eine Gruppe vom Dämonen, die vor allem für Schadenzauber angerufen werden. Doch auch diese kann man zu positiven Zwecken einsetzen wenn die Opfergaben stimmen. Eine Anrufung der Petro-Loa ist in jedem Fall mit erheblichem Gefahren für Körper und Seele verbunden, deswegen raten wir nichtgeübten Personen dringend davon ab.


Rada Loas


Legba oder Elegba, Eshu, Ellegua

Entspricht belegen Petrus im Christentum, ist er Türöffner zu der Welt der Loa und der Geister. Er ist Gott der Kreuzwege, Sänger, Krieger, Hüter der Schwelle zum Gottesreich.

Legba wird in zwei gegensätzlichen Erscheinungsformen verehrt: Zum einen als Kind, zum anderen als am Stock gehender alter, verkrüppelter Mann. Er gilt als Schwindler und persönlicher Schicksalsbote, ist rebellisches Kind und weiser, alter Mann. Er kann sehr gute Dienste denen erweisen für die, die Ihn ehren. Jede Voodoo Zeremonie wird mit Anrufung von Legba angefangen und endet mit seiner Verabschiedung. Wenn man dies vernachlässigt, kann es schlimme Folgen haben. Er wird für Schutz, Geschäft und Glück angerufen. Tag ist Montag. Geeignete Opfergaben sind Getreide, Süßigkeiten, Mais, Rum...

Erst der Kontakt mit Legba ermöglicht eine Verständigung mit den anderen Göttern. Während einer Beschwörung tritt er meist als Götterbote auf, indem er die Worte der Geister in die Sprache der Menschen übersetzt. Mit Legbas Zustimmng ist es deshalb auch möglich mit Verstorbenen zu reden.

eve Voodoo Papa Legba

Shango oder Xango, Chango

Eigenschaften: Krieger, Richter, König – mutiger, jähzorniger und gut aussehender Mann.

Ursprünglich wurde Shango von den Yoruba, einem Volksstamm im heutigen Nigeria, verehrt. Obwohl er zu den mächtigsten sieben Loas gehört, wird er heute auf Haiti seltener als die Anderen angerufen. Er wurde auf der Erde geboren und lebte mit den Menschen zusammen, wo er als Herrscher im Königreich Oyo regierte. Er war der gerechte und gute König. Als er aber gesehen hat das seine Gesetze und Empfehlungen missachtet wurden, hat er ganze Städte ausgelöscht und die Menschen umgebracht. Danach hat er sich zurückgezogen und einsam gelebt. Heute wird er als Gott der Gerechtigkeit verehrt. Auf dem Hausaltar wird Shangos Macht durch eine Doppelaxt geehrt. Eine Anrufung Shangos kann bei bevorstehenden Gerichtsverhandlungen unterstützen sowie Mut und Kraft verleihen.


Oshun oder Oxum, Ezili, Erzulie

Entspricht Maria Magdalena in Christentum. Sie ist Göttin der Liebe und der Schöpfungskraft, Herrin des Überflusses und der Leidenschaft – verführerische junge Frau, als Eilzi-Freda. Für Familienangelegenheiten wir Sie als Ezili-Danto angerufen.

Oshun ist die afrikanische Venus oder Aphrodite. Ihr entspricht Schönheit, Liebe und Leidenschaft. Gute Erfahrungen haben wir mit Rosen als Opfergaben, aber auch Honig, gutes teures Parfüm, blinki-blinki Kleidung sind super geeignet.

Es ist ihre Aufgabe, Lebenslust und Leidenschaft zu verbreiten. Sie ist ein Muss für jedes Liebesmagie Ritual. Doch Vorsich! Erzulie ist auch die Mutter der Hexen und schminkt sich mit dem Blut ihrer Feinde. In diesem Aspekt kann man Sie gleichsetzen mit dem hinduistischen Gott Shiva, der als Gott der Liebe, Yoga und Gott des Todes verehrt ist. Shiva ist geschmückt mit einer Halskette aus Totenköpfen, genauso schmückt sich Erzulie gern mit dem Blut des Feindes.

Wenn Erzulie gut gelaunt ist, heilt sie Kranke. Ihre Großzügigkeit nährt die Hungernden. Sie verbreitet kosmische Fülle, damit sich alle an der Schönheit der Schöpfung erfreuen können. Sie verbreitet Leidenschaft, Liebe, Freude und Reichtum. Sie mag teuere Geschenke, verschenkt Sie aber weiter an die, die Sie liebt.

Voodoo Veve Erzulie

Oya oder Yansa, Aida-Lenso, Olla

Zornige Göttin des Windes, Feuers und des Wassers, die Herrscherin über die Naturgewalten. Nicht geeignet für Anrufungen durch nichtgeschulte Magier. Oya wird als große Magierin verehrt und hilft die Naturkatastrophen zu überstehen. Es ist schwer Sie zu bändigen und zu besänftigen, Sie hilft aber gerne bei der magischen Ausbildung und Ritualen. Sie ist aber sehr eifersüchtig und mag nicht wenn Magier auch andere Loas anrufen. Sie fühlt sich dann gleich verraten und bringt Unheil.

Oya ist die Göttin der plötzlichen Veränderungen. Wenn jemand Veränderung braucht (neue Arbeit, Horizonte erweitern) ist sie eine gute Wahl. Sie kann gut beim Reisen und Vermittlungen helfen.


Yemaya oder Imanje, La Balianne

Entspricht Mutter Maria in Christentum. Weibliche Gottheit der Meere – mütterlich, nährend, liebevoll und begehrenswert.

Yemaya ist die Herrin der Meere und Beschützerin für Familien. Sie wird oft angerufen wenn eine Frau keine Kinder kriegen kann. Ihr Segen macht möglich, viele Kinder zu bekommen, zu beschützen und zu ernähren. Sie ist immer gut gelaunt. Yemaya schützt den Fötus im Mutterleib. Sie hat sowohl nährende als auch zerstörende Kräfte. In vielen Ländern werden Ihr zu Ehren in Vollmondnächten Feste gefeiert bei denen man Lichter und Blumen auf das Meer sendet. Yemaya wird mehr in Kuba und Brasilien verehrt, sehr wenig auf Haiti.


Obatala oder Oxala, Batala, Blanc Dani

Entspricht Jesus im Christentum. Himmelsgottheit, der Gott den Schöpfer auf der Erde vertritt – weißhaarig, gütig, sehr mächtig.

Obatala ist die Schöpfergottheit der Yoruba. Die Gottheit gilt als unmittelbarer Nachkomme des allerhöchsten, allgegenwärtigen Gottes. Er behütet und verkörpert die Ethik. Genauso wie Legba ist er ein Bote zwischen den Welten, hat aber keine negative Eigenschaften.

Er bringt den Menschen Fülle und Vielfalt und kann Krankheiten heilen. Er versucht die Menschheit als solche zu schützen und auf den richtigen Weg zu bringen. Ist immer langsam und gütig und bringt Stabilität ins Leben. Obatala wird mehr in Kuba und Brasilien verehrt, sehr wenig auf Haiti.


Ogun oder Ogum, Ogu

Ogun hat 2 gegensätzliche Eigenschaften, als erste mag er die Wälder und die Abgeschiedenheit. Anderseits bringt er den Fortschritt, die Innovation und neue Technologien. Der wilde Mann aus den Wäldern, Gott des Eisens und der Schmiedekunst – ruhiger aber gefährlicher Mann.

Der nigerianische Gott Ogun machte einst das wilde Dickicht der Wälder auf der neugeschaffenen Erde für die Götter begehbar indem er die Machete und die Axt erschuf. Durch diese Erneuerungen konnten die Wege des Dschungels gemacht werden und Siedlungen konnten ausgebaut werden. Einerseits beschützt er die Natur, anderseits ermöglicht er das moderne Leben.

Ogun lehrte den Menschen das Messer herzustellen. Er brachte Ihnen die Kunst des Schmiedens bei. Weiter wurde erzählt das er die Menschen gelehrt hat Häuser zu bauen. Das machte Ihn zum Vater aller Zivilisation und Technologien. Die Menschen haben Ihn zum König gekrönt. Er hat auch gewisse Zeit als König gelebt, nachdem er aber der Meinung war das er für die Menschen genug getan hat war er wieder in den Wäldern verschwunden. Man kann Ihm mit Vyasa in Hinduismus oder Johannes dem Täufer in Christentum gleichsetzen. Als Opfergaben benutzt man Nüsse, Dschungelpflanzen, Fleisch. Er gibt Stärke und Mut.

Voodoo Veve Ogoun

Agwé oder Agwé-Taroyo

Gott des Wassers, Herr der Meere – schön und stolz, ordnungsliebend. Lieblingspflanze ist der Kümmel oder die Lotosblume.

Er ist zuständig für die Tier- und Pflanzenwelt in allen Gewässern der Erde und hält ihre natürliche Ordnung aufrecht. Als Wesenheit wird er oft mit dem europäischen Meeresgott Neptun verglichen, von dem vermutlich auch das Symbol des Dreizacks übernommen wurde.

Agwé wird angerufen um die Wasser zu besänftigen oder um eine sichere Überfahrt zu haben. Er ist ein sehr wichtiger Loa für Fischer und deren Lebensgrundlage die von der Erhaltung der Gewässer abhängt. Wer seinen Schutz hat wird nicht ertrinken oder Schaden durch das Wasser bekommen. Kuchen, Muscheln und Perlen sind sehr gute Opfergaben. Weiter soll man sich bemühen die Gewässer nicht zu verschmutzen!

Voodoo Veve Agwe

Damballah oder Aida-Wedo

Diese Gottheit kann man mit der Kundalini Shakti Gottheit in Indien vergleichen. Es ist eine Urgottheit, eine kosmische Urkraft und Hüter der Bäume und Gewässer – immer gut und tiefsinnig, bemüht den Menschen bei seinen Entwicklungen zu helfen.

Damballah ist der schlangenartige Hüter des kosmischen Wissens die sich in uns als sexuelle Kraft ausdrückt. Wer höhere Kräfte besitzen will, muss seine Sexualkraft bändigen und zum Höheren Energiezentren leiten.

Damballah oder Aida-Wedo ist zuständig für Weisheit, Heilung, Schutz, Fruchtbarkeit und Familie, Schutz und Erhaltung.

Voodoo Veve Dambalah

Loco

Loco kann man mit dem heiligen Paulus vergleichen. Der Legende nach war Loco der erste Priester der sich vom Menschen in einen Loa verwandelte. Er war stehst bemüht Selbstkontrolle und Weisheit anzusammeln und Dank vieler guten Taten und Heilungen ist er somit zum Loa aufgestiegen. Erscheint Loco bei einer Zeremonie ist er an seinem Knotenstock erkennbar den er mit sich führt, oder an seinem Pfeifen rauchenden Diener. Er ist Kenner und Beschützer der Pflanzenwelt. Er kann bei einer Zeremonie offenbaren wie man durch Pflanzen einen Mensch heilen kann. Genauso kennt er sich mit verschiedenen Räuchermischungen und Salben aus.

Loco ruft man beim Heilrirtualen und unübersichtlichen Situationen. Er ist ein guter Ratgeber wenn man nicht weiss was man in schwierigen Situation tun soll. Als Opfergaben sind süße Früchte und Salbei Räucherung geeignet.

Voodoo Veve Loco

Simbi

Simbi Loa der weißen Magie. Damballah oder Aida-Wedo symbolisieren eine kosmische Urkraft, Simbi ist eher von persönlicherer Natur. Simbi wird als grüne Schlange dargestellt und gilt als besonders weise. Von Simbi Besessene winden sich wie Schlangen und fühlen sich auch so. Weit mehr als Damballah jedoch sind Simbi vom Element Wasser abhängig.

Auch Simbi steht für eine Art Vermittlerstellung zwischen den Menschen und den Geistern. Er ist für tiefere Schichten des Unbewussten zuständig die eine Seele nach dem Tod erreicht. Lieblingspflanzen sind Mango und Mangostane. Als Opfergaben sind Eier, Fische und Wasser angemessen. Er wird von Magiern verehrt da er bei Astralreisen hilft und ermöglicht unser tiefes Unterbewusstsein zu erforschen. Dadurch erlangt der Magier Kraft und Wissen.

Voodoo Veve Simbi

Petro Loas


Das Petrosymbol

Das Petrosymbol ist rein schwarzer Natur. Es symbolisiert die aggressive Seite des Voodoo. Als Opfer bringt man beispielsweise das Blut, Rum oder Taback.

Baron Samedie und Guede

Baron Samedie regiert im Voodoo die Unterwelt. Er ist dafür zuständig das die Seele nach dem Tod ihren Platz findet und nach einer Erholung wieder geboren wird. Er erscheint als schwarzer, dünner Mann mit einem Zylinderhut und einem Stock in den Händen. Guede Baron La Croix erscheint als Skelett und durch sein schreckliches Äußeres kann er große Angst verbreiten. Baron Cemetiere Boumba hat eine große Gestalt und erschreckt durch sein donnerndes Auftreten. Die Farben der Guede sind schwarz und violett. Alle Rituale sollten bei Nacht auf einem Friedhof stattfinden. Am besten Samstag oder Sonntag. Als Opfergaben eignen sich schwarze Kerzen, violette Blumen sowie Rum und schwarze Hühner. Man kann Baron Samedhi mit Lucifer und Satan im Christentum vergleichen.

Baron Samedie und Guede werden bei Schadenmagie angerufen. Guede verspotten menschliches Bemühen und zeigen immer wieder die Vergänglichkeit, die viele Menschen nicht sehen wollen. Sie verfügen über das Wissen von Ahnen und falls ein Magier rausfinden will was ein verstorbener gemacht hat, wie und warum er / sie gestorben ist, könnte Baron Samedi und Guede helfen. Baron Samedi als Engel des Todes wurde auch von Moses benutzt um den ägyptischen Pharao zu bestrafen (siehe die zehn biblischen Plagen).

Voodoo Veve Baron Samedhi

Marassa

Göttliche Zwillinge und Drillinge Marasa entsprechen Yin und Yang (Sie stehen für polar einander, entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte) wie auch für Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit des Gottes. Sie stehen für die männlich-aktiven und weiblich-passiven Energien, verkörpert in Sonne und Mond. Die Geburt von Zwillingen ist in jedem Falle in Voodoo mit viel Aufruhr verbunden. Zwillinge und Drillinge werden von vornherein als schwierig, jähzornig, boshaft und überaus empfindsam betrachtet.

Marassa nehmen neben den Loas eine machtvolle Sonderstellung ein, die sich auf afrikanische Gebräuche zurückführen lässt. Gemeinsam werden sie oft als zwitterhafte Gottheit, als untrennbare kosmische Einheit verehrt. Zwillinge, insbesondere wenn es sich dabei um einen Jungen (Dossou) und ein Mädchen (Dossa) handelt, werden daher als ihre irdischen Vertreter angesehen. Marassa sind zuständig für Schadenmagie, aber auch für Familie, Fruchtbarkeit und Heilung. Liebllingsfarbe ist blau und braun. Geeignete Opfergaben sind Brei, Obst und Spielzeug.

Im täglichen Leben ist es äußerst wichtig beide Kinder vollkommen gleich zu behandeln. Wenn die Familien von Zwillingen verstärkt von Krankheiten und Unglücksfällen heimgesucht sind sagen die Voodoo-Anhänger das die Pflichten gegenüber Marassa vernachlässigt wurden.

Voodoo Veve Marassa

Zombies

Voodoo Magie

Zombies werden gemacht von Schwarzmagiern. Sie sind fähig Menschen zu töten: d.h. die Seele dieses Menschen kann nicht in die Ebene wo all andere verstorbenen Seelen gehen um wieder zu reankinieren, sondern hängt sozusagen bewegungslos über dem Körper.

Nach ein paar Tagen bringt der Schwarzmagier durch weitere Ritualhandlungen die Seele wieder in den Körper zurück. Meistens sind diese Menschen nicht nur physisch, sondern auch mental geschwächt und sind nicht fähig und in der Lage sich zu wehren oder zu flüchten. Sie sind eher einfache Feldarbeiter, nach der „Wiederbelebung" verkauft von den Magiern als einfache Feldarbeiter.

Auf Haiti wird dies auch von Weissmagiern gemacht, wenn klar ist das jemand schlimme Verbrechen begangen hat und aus bestimmten Gründen nicht durch gesetzliche Intuitionen bestraft werden kann, z.B. weil er selbst als Polizist o.ä. arbeitet. Wenn dieser Mensch mehreren Schaden zugefügt hat in Form von Tötung, Vergewaltigung usw. dann kann die Gemeinde einen weissen Magier beauftragen so einen Menschen zu bestrafen.

Diese Praktiken sind auf Haiti und einigen Ländern Afrikas sehr häufig, die wir hier nicht in dieser Form praktizieren. Zu unterscheiden sind Magier und Magier als Eingeweihte. Bei solchen Menschen die bestraft werden ist es die gängigste Art mit einem Fischgericht zu vergiften und dadurch sterben lassen. Eine Variante des Giftes die Beigefügt wird ist das Gift des Kugelfisches. Nach 1-3 Tagen wird der Körper wieder ausgegraben und wird benutzt als Arbeiter auf dem Feld oder wird der Familie gegeben, denen er Leid zugefügt hat. Jeder Magier muss sich diese Praktiken sehr gut überlegen, da es irgendwann zu einem zurückkommt. Das ist ein sehr wichtiger Aspekt den man in der Magie beachten muß. Es gibt viele Fälle diesbezüglich die dokumentiert wurden und daher nicht ausgedacht.

Es gibt ein Buch von Wade Davis „Passage of Darkness The Etymology of Haitian Zombie”, der über Clairvius Narcisse geschrieben hat. Dieser Clairvius ist gestorben, vergraben und nach 18 Jahren nach Hause zurückgekommen und konnte auch nachweisen das er das auch wirklich in Person ist.

Sein Tod wurde von zwei amerikanischen Ärzten bestätigt. Todesurkunde war vorhanden und er konnte nachweisen und Dinge erläutern die nur er und Familienangehörige kannten. Der Körper der sich in seinem Grab befand waren Überreste von jemand anderem. Herr Narzisse hat ausgesagt das er ein Kribbeln durch den ganzen Körper spürte und plötzlich konnte er den Körper nicht mehr bewegen, hat aber gesehen wie seine Familie um Ihn weinte und „erlebte" sein eigenes Begräbnis. Er beobachtete dies über dem grab aus der Luft und war unfähig etwas zu machen, bis dieser Schwarzmagier kam und durch zeremonielle Riten sozusagen die Seele zurück in den Körper bringt, welches ein sehr dramatisches Erlebnis für Narzisse war. Der Magier hatte ihn dann als Arbeiter verkauft wo er mehrere Jahre auf Plantagen hart arbeiten musste. In dieser Zeit hatte er Angst zurück ins Dorf zu gehen, da er befürchtete das Ihm wieder jemand vergiftet und nochmals alles durchmachen muss. Über diesen Vorfall würden mehrere Bücher geschrieben, auch in Medien berichtet. Wade Davis hat in seiner Recherche zu diesem Buch herausgefunden welche Zusammensetzung dieses Gift hat und wurde ihm von einer Magierin auf Haiti gerne mitgeteilt. Er hat die Rezeptur im Buch veröffentlicht. Doch im Endeffekt sind die Zusammensetzung des Gifts ist nur wichtig um damit jemanden zu töten und die Seele aus dem Körper zu bringen, doch das Wichtigste ist an dieser Arbeit ist die Wiederbelebung, die nur durch spezielle Fähigkeiten eines Magiers möglich ist. Magische Fähigkeiten sind um mit der Seele zu kommunizieren, sich in Astralebenen zu bewegen, gewisse feinstoffliche Dinge zu sehen und diese Seele aus einer anderen Schwingungsebene, die nur für gewisse Menschen sichtbar ist, um die Seele zurückzuholen.

Das erfordert viel Wissen und Übung und bleibt nicht nur bei einer Zeremonie. Wenn jemand sich mit Magie befassen will bzw. diese magische Arbeit erlernen möchte von einem Magier, Hogan oder Vodoomeister, es unabdingbar ist sich mit Astralwesen zu befassen, sehen von Geistern und gottheiten und Sehen von Energien.

Wade Davis hat in seinem Buch auch alle möglichen Fehler von Zombizerfierungen und wie man Zombies beleben kann. Wer mehr darüber wissen möchte und sich dafür interessiert empfehle ich allen das Buch zu lesen.

Mehr über Candomble (Voodoo) und die Einheit der Religionen lesen.


Voodoo Magie

Literatur

Heike Owusu - Voodoo Rituale - Hintergründe, Praxis und Schutzmaßnahmen
Papa Shanga - Praxis der Voodoo - Magie
Papa Shanga - Voodoo Praxis - Neue Techniken, Rituale und Praktiken des Voodoo
Papa Nemo - Der Weg des Voodoo - Von den Grundlagen zur Praxis
Astrid Reuter - Voodoo und andere afroamerikanische Religionen
Gert Chesi - Voodoo in Afrika
Marco Bergmann - Der Voodoo des Bokor Marco
Marco Bergmann - Bokor Marco's Voodoo - Neues zu Theorie & Praxis
Kenaz Filan - Voodoo Love Magic
Kenaz Filan - Haitian Vodou Handbook
Veronika Šulcová - Vúdú (Magie a náboženství)

Alle Fotos und Illustrationen auf dieser Seite © Marion Daghan-Malenky I Pavol Malenky I Daghan-Malenky GmbH

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Voodoo

Ahnenverehrung in Voodoo

Wenn ein Familienmitglied stirbt, dann besteht im Voodoo kein Grund nicht weiterhin mit dem Familienmitglied zu sprechen oder sich vom Ihm helfen zu lassen. Es gibt viele Zeremonien die helfen sollen einen Verstorbenen im Ahnen-Jenseits zu helfen. Wenn sich jemand umgebracht hat oder zu jung gestorben ist, kann er nicht zu den Ahnen kommen. Dann beten sie für schnelle neue Inkarnation. Ahnen gelten zwar als nicht so mächtig wie Loa, besitzen aber Wissen und gewisse Macht.

Seele in Voodoo

Voodoosi verstehen die Seele nicht als kompakte Einheit, sondern unterteilen sie in zwei, drei oder auch vier Teile ein, je nach Tradition. Den Ti-bon-ange (Lebensfunke und Gewissen - Voodoo) und den Gros-bon-ange (Die individuelle und unsterbliche Seele). Weiter findet man Glaube am Astralen Doppel, den man vielseitig in der Magie benutzt. Doppel benutzen Magier in der Magie bei den Astalreisen wie auch bei Ritualen mit Besessenheit. So ein Astral Doppel geht immer in die Astrale Welt (Welt der Ideen, Absichten und Kraft), wenn wir schlafen. Wenn jemand nicht trainiert ist, ist er im Schlaf in der Astralen Welt verletzbar und sollte deswegen vor dem Einschafen beten und Meditieren, damit das Astrale Doppel des Menschen beim Schlaf geschützt wird.

Der Ti-bon-ane ist der einzigartige Lebensfunken eines Menschen, der verschiedene Eigenschaften in sich trägt und wo das Wissen vom ganzen Leben gesammelt wird. Stirbt ein Mensch dann geht der Ti-bon-ange nach Dahome (Vodooistische Jenseits) und bleibt bei den Ahnen. Der Gros-bon-ange ist das göttliche Selbst und der unsterbliche Teil eines Menschen. Sobald ein Mensch verstorben ist und sein Gros-bon-ange lange genug in Dahome war, wird sein Gros-bon-ange wiedergeboren und erhält einen neuen Ti-bon-ange bei der Geburt. Diese Ti-bon-ange erhält aber auch die Informationen von verschiedenen früheren Leben von Gros-bon-ange, die dann im Unterbewussten des Menschen liegen.

Bon Dieu

Bon Dieu ist der universelle Ursprung und Urgott. Er schuf alle ursprünglichen Loa, Mysteres und Geister und ist der Inbegriff der universellen Macht. Er gab den Loa, Mysteres und Geistern den Auftrag und die Macht, das Universum und die Welt zu regieren. Sein Wort ist Gesetz, selbst für die Mysteres. Gläubige Voodooisten wenden sich so gut wie niemals an Bon Dieu direkt, da er zu hoch steht. Für die Sorgen und Anliegen der Gläubigen sind die Loa, Mysteres und Geister zuständig.

Voodoo - Manbo und Oungan

Priester und Priesterin in Voodoo

Voodoo ist eine praktische Religion. Voodoonsi kontaktiert den Priester und Priesterinnen nicht nur bei Hochzeiten oder wenn jemand stirbt, aber auch bei allen praktischen Fragen und Angelegenheiten. Geldsorgen, Liebesprobleme, Heilen, Schulprobleme werden besprochen. Auch die Konflikte in der Familie oder im Beruf - eine Mambo oder ein Oungan wird stets bereit sein, die Loa, Mysteres und Geistern um Rat und Unterstützung zu bitten.

Die Rolle der Mambo und des Oungan ist daher weniger mit der des Priesters in den christlichen Kirchen zu vergleichen. Es ist zuerst praktische Hilfe in allen Notlagen. Priester und Priesterin haben ihre Öffnungszeiten, wo die Vodooisten um Rat Bitten. Der Voodoo Magier ist somit ein Lebensberater, hilft die richtigen Entscheidungen zu treffen,den richtigen Lebensstil zu finden, damit die Voodoisten so ein leichtes Leben wie möglich haben. Es ist ein Beruf zwischen Psychologie, Medizin und Priestertum. Es gibt weitere selbständige Bokore die sich mehr um Magie als um die Priesterschaft kümmern, aber die Unterschiede sind sehr dünn und oft kann man nicht genau sagen wer Bokor, und wer ein Voodoo Priester ist. Sagen das Bokore schwarze Magier in Voodoo sind ist eine unangemessene Vereinfachung.

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Wer sucht, der findet!

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Haben Sie Liebeskummer und wissen nicht, wie es weiter gehen soll? Vielleicht sind Sie auch mit etwas konfrontiert worden, was Sie nicht für möglich halten konnten: „Fluch, Dämonen“? Vielleicht wollen Sie einen Blick in die Zukunft werfen oder brauchen Antworten auf Ihre Fragen?

Weiße Magie Zentrum

Finden Sie Ihr Gleichgewicht, Ruhe und neue Impulse in unseren geweihten Räumen. Bei uns finden persönliche Beratungsgespräche wie auch Meditationsseminare und Vorlesungen über weiße Magie, Voodoo und Spiritualität in regelmäßigen Abständen statt.

Wenn der Körper, der Geist, die Gedanken und Seele in Einheit sind kann man Großes vollbringen.

Marion Daghan-Malenky
Weiße Magie
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